Willkommen auf der neuen Webseite des Fördervereins Gymnasium Stolzenau e.V.!

Schulbildung ist mehr als die Vermittlung von Wissen, sie bedeutet eine Verantwortung für einen längeren Lebensabschnitt der Kinder und Jugendliche nachhaltig prägt, ihre ethische Entscheidungsfähigkeit unterstützt und ihnen den Übergang in das Erwachsenen- und Berufsleben erst ermöglicht. Erziehung und Bildung unserer Kinder sind deshalb Anliegen, die Lehrerinnen, Lehrer, Eltern und Kultusbehörden gemeinsam tragen und fördern müssen.

 

Aus diesem Grund engagieren sich Lehrerschaft und Eltern über ihre beruflichen Verpflichtungen hinaus in vielfältiger Weise für das Gymnasium Stolzenau. Zur Zeit sind etwa 55% der Elternschaft Mitglied im Förderverein.

 

Ein Engagement besonderer Art ist der Förderverein des Gymnasiums, der mit der Gründungsversammlung am 7.7.1984 ins Leben gerufen wurde. Seine Mitglieder sind Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie ehemalige Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums. Sie unterstützen die Schule durch gemeinsame Beratung, durch ehrenamtliche Mitarbeit und durch finanzielle Mittel.

Förderverein unterstützt zweite Kicker WM 2018 am Gymnasium Stolzenau

Zwei Stunden harte Kämpfe

Die Teilnehmer der zweiten Kicker WM rund um Herrn Sales
Die Teilnehmer der zweiten Kicker WM rund um Herrn Sales

 

Am Donnerstag den 21.06.2018 fand zum Ende des Schuljahres 2017/2018 ein Tischfussball-Turnier in Form einer Kicker-WM am Gymnasium Stolzenau statt. Es kämpften insgesamt 13 Doppelteams aus den Jahrgängen 5 bis 12 um den 2.Weltmeistertitel am Gymnasium Stolzenau, bzw. die vom Förderverein Gymnasium Stolzenau e.V. finanzierten Weltmeisterpokale sowie Kinogutscheine für die Sieger.

 

Nachdem sich jedes Team ein Teilnehmerland der diesjährigen Fussball-WM ausgesucht hatte und die Gruppen ausgelost waren, begann die Gruppenphase des Turniers in drei Gruppen mit jeweils vier bis fünf Mannschaften. Die Gruppenspiele gingen bis sechs Tore. Bereits in der Vorrunde kam es dann zu großen Überraschungen - Belgien und Portugal schieden leider aus.

 

Nach der teilweise stark umkämpften Gruppenphase, ging es mit dem Viertelfinale mit jeweils zwei "Gewinnsätzen" bis sechs Tore weiter. Hier schieden Russland (Lukas und Wadik (beide Klasse 6d)) und Japan (Manojan und Ceyhun bzw. Ruben (alle 11.Jahrgang)) nach hart umkämpften Spielen aus dem Turnier aus. Ebenso wie Brasilien (Drwish und Hadi (beide 6c)), das gegen den späteren Turniersieger Nigeria leider deutlich unterlag. Deutschland (Kilian (8b) und Jack (7d)) musste sich nach zwei knappen 5:6 Niederlagen dem späteren Turnierdritten Island geschlagen geben.

 

Im Halbfinale kämpfte sich England gegen Dänemark (Tino (5e) und Malte (7d)) nach drei Spielen ins Finale (6:1, 4:6, 6:4), wie auch Nigeria gegen Island, allerdings mit zwei deutlichen Siegen (6:0 und 6:2). Im Spiel um Platz drei setzte sich dann Island (Yannis und Tim (beide 11.Jahrgang)) gegen Dänemark mit zwei Spielen (6:4 und 6:0) durch und sicherte sich die Bronzepokale.

 

Das ersehnte und von einigen Zuschauern beobachtete Finale bestritt dann Nigeria (Mathis und Tom (beide 11.Jahrgang)) und England (Simon und Aron (beide 12.Jahrgang)). Über die "volle Distanz" lieferten sich die beiden Teams einen harten Kampf um die goldenen Pokale. Hier setzte sich Nigeria mit 6:4, 1:6 und 6:3 durch und krönte sich damit selbst zum Kicker-Weltmeister 2018.

 

Damit ging die zweite Kicker WM nach etwa zwei Stunden hart umkämpften, aber immer sehr freundschaftlich und fair geprägten Partien zu Ende und die Nigerianer (Mathis Kopp und Tom Ehrentraut (beide Jahrgang 11) konnten die vom Förderverein Gymnasium Stolzenau e.V. gesponserten Weltmeisterpokale in Empfang nehmen.

 

Die KickerAG bedankt sich beim Förderverein Gymnasium Stolzenau e.V. für die Finanzierung und freut sich bereits auf die kommende KickerEM-2020.

 

Bis dahin "Ein gutes Spiel"!

 

Eure KickerAG

 

Zu- und Abgänge im Vorstand des Fördervereins

Ein Dankeschön an die scheidenden Vorstandsmitglieder, ein Willkommen dem Neuzugang

Der neue Vorstand freut sich auf die vor ihm liegende Arbeit
Der neue Vorstand freut sich auf die vor ihm liegende Arbeit

Nach langjähriger Mitarbeit im Vorstand verabschiedete der Förderverein Anne Klünder, Grit Krismansky und Monika Wieczorek mit einem großen Dank für ihre aufopferungsvolle und engagierte Mitarbeit. Neu im Vorstand wurde Lars Henke als zweiter Vorsitzender willkommen geheißen. Der gesamte Vorstand freut sich auf eine vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit.

Schülerinnen und Schüler programmieren Industrieroboter

Förderverein unterstützt Lehrgang an der Universität Hannover

Bereits Ende Januar haben insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stolzenau an einem eigens für sie veranstalteten Kurs zur Programmierung eines Industrieroboters teilgenommen. Der Kurs fand in der Roboterfabrik der Universität Hannover statt. Der Kontakt zur Institutsleitung ergab sich bereits im November, als die beiden Lehrkräfte Christian Möller und Cornelius Henning an einer mehrtägigen Schulung im Rahmen des Roberta-Netzwerks teilnahmen.

 

Der Roboter-Arm „Franka“, konzipiert und entwickelt von Prof. Sami Hadaddin, der ebenfalls sein Abitur vor mehreren Jahren am Gymnasium Stolzenau erlangt hat, kann den Menschen bei vielfältigen Tätigkeiten unterstützen, um so z.B. die Produktivität zu erhöhen oder Gefahrensituationen zu reduzieren.

Unsere Schülerinnen und Schüler, neun aus der Oberstufe mit Prüfungsfach Informatik sowie vier aus dem Jahrgang 9 mit dem Wahlpflichtkurs „Computer – Technik – Roboter“, erhielten zunächst eine kurze theoretische Einführung in einige Grundbegriffe der Robotik. Dann musste der Roboter zunächst ausgepackt und unter fachmännischer Aufsicht montiert werden, bevor es auch schon an die erste, vermeintlich einfache Transportaufgabe ging: Ein Baustein sollte von einer Position in eine andere gebracht werden.

Weitere kurze Theorie-Inputs bereiteten die nächsten Praxiseinheiten vor, die sich durch steigernde Komplexität auszeichneten. Musste im nächsten Schritt ein Turm gebaut werden, so galt es anschließend, dem Roboter zusätzlich die Position eines nachzufüllenden Magazins von Bausteinen beizubringen, so dass er in die Lage versetzt wurde, Türme von prinzipiell beliebiger Höhe zu bauen, die nur noch durch die Reichweite des Roboter-Arms begrenzt wurden. Aller Schülerinnen und Schüler waren von der Präzision der Bewegungssteuerung sowie von der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse begeistert. „Es wäre schön, wenn unsere Lego-Roboter diese Robustheit bei den Wettbewerben an den Tag legen könnten!“, war ein vielfach zu hörender Wunsch.

Am Nachmittag des zweiten Tages begannen dann bereits die Abschlussprojekte: Drei Roboter sollten je eine Aufgabe aus dem Alltag lernen: Der erste Roboter sollte eine Button-Maschine vollautomatisch bedienen, der zweite Roboter einen Cocktail zubereiten (natürlich alkoholfrei!) und der dritte Roboter eine Mahlzeit auf einem Teller anrichten, diesen in eine Mikrowelle stellen, die Mikrowelle in Betrieb nehmen und den Teller anschließend wieder aus der Mikrowelle herausnehmen – selbstverständlich ohne Verlust des Essens!

Am frühen Nachmittag des dritten Tages konnten dann die Ergebnisse präsentiert werden. Alle Gruppen konnten den Roboter erfolgreich programmieren, so dass dieser die gestellten Aufgaben bravourös lösen konnte. Insgesamt eine sehr wertvolle Erfahrung, die eventuell die eine oder andere Berufswahl durchaus beeinflussen könnte. Der Förderverein des Gymnasiums hat diese Exkursion durch einen namhaften Betrag unterstützt, dafür möchten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmals herzlich bedanken!

Der Mörder ist nicht immer der Gärtner

Förderverein unterstützt die neueste Produktion der Theater AG des Gymnasiums Stolzenau "Mörderstund ist ungesund"

Geheimnisse sind auf Schloss Putzstein nur schwer zu hüten (von links nach rechts: Jonah Hartmann, David Olbrich, Yasmin Akan, Maja Olkiewicz, Hannah Hatlapa)
Geheimnisse sind auf Schloss Putzstein nur schwer zu hüten (von links nach rechts: Jonah Hartmann, David Olbrich, Yasmin Akan, Maja Olkiewicz, Hannah Hatlapa)

 

Die Zuschauerinnen und Zuschauer der drei Aufführungen der neuesten Produktion der Theater AG des Gymnasiums Stolzenau durften einen hochvergnüglichen Abend genießen: Mit der Inszenierung der Kriminalkomödie Mörderstund ist ungesund von Christine Steinwasser zeigte sich das spielfreudige Ensemble unter der bewährten Leitung von Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode in Hochform und meisterte gekonnt die Gratwanderung zwischen treffsicherem Humor und Klamauk. Die schauspielerisch gut ausgearbeiteten Charaktere wussten jeder für sich zu faszinieren, sodass sie die launige Handlung mit Leichtigkeit tragen konnten.

 

Heinrich Freiherr von Putzstein, wunderbar altmodisch verkörpert von Johannes Stahlhut, hat einen cleveren Weg gefunden, den Unterhalt für sein Schloss Putzstein zu verdienen. Zusammen mit seiner leicht esoterisch veranlagten Lebensgefährtin, der Psychologin Doktor Franziska Kümmersbrück, mit kontrollierter Energie gespielt von Yasmin Akan, betreibt er auf seinem Familiensitz ein Sanatorium.  Dieses bewohnen illustre Gäste wie der unter Minderwertigkeitskomplexen leidende Napoleon Bonaparte, der sprachlich eingeschränkte Hunnenkönig Attila, die kunstliebende Papsttochter Lucrezia Borgia, die in ihren eigenen literarischen Welten lebende Katharina von Medici, die berühmte Kriminalautorin Agatha Christie sowie Neuzugang Kaiser Nero. Zumindest halten sich die Patienten auf Schloss Putzstein für diese Persönlichkeiten, wo sie lernen sollen sich durch Annahme ihrer (eigentlich echten Deck-)Namen von ihren Alter Egos zu lösen. Diese haben aber schon bald viel Ablenkung von ihrer Therapie, sodass Nero alias Herr Brandner (mit ansteckendem Wahnsinn: Jonah Hartmann) kaum noch Gelegenheit findet, „Rom brennen zu lassen“, und Katharina von Medici alias Frau Pastafari (eindringlich: Dana Kieck) eher zur Darbietung dramatischer Gedichte gedrängt wird. Der Schlossfrieden wird nämlich durch die Ankunft von Heinrich von Putzsteins Noch-Ehefrau Ägidie (herrlich bissig: Mihriban Sönmez) gestört. Diese hat die leicht neben sich stehende Unternehmensberaterin Dörte Hippenstett (zwerchfellerschütternd: Tineke Petersohn) engagiert, damit diese eine Neuausrichtung des Betriebes zu einem Luxusressort anleitet. Ägidie erhofft sich so höhere Unterhaltszahlungen, um ihren Lebensstil aufrecht erhalten zu können, und schreckt im Zuge ihrer Umstrukturierungspläne auch vor Entlassungen nicht zurück. Erste Opfer ihres radikalen  Ansatzes sind der resolute Koch Bertold Wimsberger (überzeugend: Steven Krüger) und die selbstbewusste Krankenschwester Agathe (starke Bühnenpräsenz: Maja Olkiewicz). In seiner Verzweiflung sieht Heinrich von Putzstein nur einen Ausweg: Ägidie muss aus dem Weg geräumt werden. So heuert er eine Auftragskillerin an, die unter dem Decknamen „Die Gärtnerin“ (bedrohlich heiter: Ulrike Bernauer) sich des Problems annehmen soll. Er ahnt jedoch nicht, dass die Dinge dadurch verwickelt werden sollen, dass Ägidie gleichzeitig eine echte Gärtnerin, das bayrische Urgestein Heidi Gschneidinger (Frohnatur: Finja Schlue), einstellt, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Das Verwechslungs- und Verwirrspiel nimmt so seinen Lauf, bei dem nicht nur die Patienten Napoleon alias Herr Korsikowski, der von David Olbrich, welcher kurzfristig als Krankheitsersatz eingesprungen war, fantastisch porträtiert wurde, und Attila alias Herr Hunnermeier (wortkarger Publikumsliebling: Kristof Meier) um ihren Verbleib auf Schloss Putzstein bangen müssen, sondern neben Dörte Hippenstett und Bertold Wimsberger auch noch Lucrezia Borgia alias Frau Retterspitz (einfühlsam: Vanessa Hillmer) ihr Leben lassen muss. Dass die hauseigene Hobbydetektivin Agatha Christie alias Frau Murmelreich (liebenswert schrullig: Hannah Hatlapa) mit ihrer Sehschwäche keine Hilfe zur Lösung des Falls ist, überrascht nicht. Dass die Polizei aber mit Hauptkommissarin Klara Fall (resolut: Antonia Heitmüller) und ihrer gelangweilten Assistentin Mechthild Witzig (wunderbarer Kontrast: Maren Jesse) nicht gerade die besten Ermittler an den Tatort schickt, erleichtert die Lage nicht im Geringsten.

 

Unverzichtbar für die Wirkung des Stücks war freilich auch wieder der stimmige Einsatz von Licht- und Tontechnik durch die verlässliche Technik-AG unter der Leitung Christiane Sprick. Nicht zuletzt ermöglicht der Förderverein des Gymnasiums Stolzenau durch seine großzügige finanzielle Unterstützung immer wieder erst die Durchführung solcher Projekte. Es bleibt zu wünschen, dass dieser weiterhin viele Mitglieder hat, um dies zu ermöglichen. Die Theater AG wird nach den Osterferien wieder auf die Suche nach einem neuen Stück gehen, das im nächsten Jahr zur Aufführung gebracht wird. Darauf darf man angesichts dieser talentierten Gruppe von Schülerinnen und Schülern schon jetzt gespannt sein.

 

Zug um Zug zum Erfolg

Förderverein unterstützt Aufführungen des Musicals "Schach 2.0"

Die Musicalklasse 5b erweckte das Musical "Schach 2.0" zum Leben
Die Musicalklasse 5b erweckte das Musical "Schach 2.0" zum Leben

 

Schon Shakespeares Romeo und Julia haben versucht gegen die Widerstände der lang etablierten Feindschaft ihrer Häuser ihren eigenen Weg zu gehen – und sind gescheitert. Einen glücklicheren Ausgang nimmt das Schicksal der Helden des Musicals „Schach 2.0“ aus der Feder von Andreas Schmittberger, das unter großem Beifall am Sonntag, den 18.02.  im Forum des Gymnasiums Stolzenau von den Schülerinnen und Schülern der Musicalklassen 5b und 6b des Gymnasiums Stolzenau sowie der S1 der Helen-Keller-Schule erfolgreich aufgeführt wurde. Ihr Weg dahin ist aber nicht minder beschwerlich als der Romeos und Julias. Im Land der Weißen ist die Stimmung angespannt. Den weißen Bauern (engagiert: Eske Sophia Meyer, Nadja Boz, Benito Meyer, Andreas Sprincean, Ramy El-Sohbi) reicht es und sie protestieren offen gegen die unterdrückenden Zustände in ihrem Land. Als dann auch noch durch ein Missverständnis an der Grenze zum Land der Schwarzen ein Streit mit den schwarzen Bauern (perfektes Gegenstück: Mika Fischer, Emily Bunk, Rouven Sander, Ann-Kathrin Reichhold, Liam Kneißl) eskaliert, scheint ein Krieg der beiden Reiche unabwendbar. Der weiße König, dessen Unfähigkeit Jonathan Schwiering mit viel Witz herausarbeitete, ist mit der Situation jedenfalls überfordert. Auch sein Hofstaat aus Läufern (sportlich: Mathilde Lampe, Lisabeth Witte), Pferden (tierisch aufspielend: Esma Arik, Sema Arik) und Dienern (aufmerksam: Nicole Scheck, Dennis Bagari, Leona Just) ist keine Hilfe dabei, eine Lösung für die Probleme zu finden. Nur eine hat einen Plan der Situation Herr zu werden: Die weiße Königin, mit überragender Präsenz verkörpert von Francys-Joy Oesterhaus. Die Ehefrau des weißen Königs, die sich als eigentliche Herrscherin über das bedrohte Reich zeigt, meint, mit einer arrangierten Hochzeit zwischen ihrer Tochter und dem Prinzen der Schwarzen könne der Frieden erkauft werden. Dabei hat sie aber die Rechnung ohne ihre bis dato lethargische und konsumsüchtige Tochter Luna gemacht, die von Laura Mues, anfangs in einem gewaltigen Fatsuit spielend, überzeugend porträtiert wurde. Die verwöhnte Prinzessin, die doch eigentlich von der großen Liebe träumt, wagt mit ihrer Amme (fürsorglich: Thea Graue) die Flucht. Was sie nicht weiß: Auch der für sie ausersehene schwarze Prinz Zero, dessen rebellische Seite Tom Artem Hodann gut herausarbeitete, will sich seinem Schicksal nicht fügen und flieht zusammen mit seinem Freund Valerio (liebenswert: Niklas Humke). Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden Flüchtigen treffen aufeinander und verlieben sich, ohne zu wissen, wer der jeweils andere ist. Gleichzeitig werden sie von den weißen Türmen (stark aufspielend: Svea Bödeker, Victoria Sieben), die von der weißen Königin ausgesandt wurden, gefasst und in den Kerker geworfen, wo sie der Verurteilung wegen Landesverrats harren müssen. Es scheint, als gebe es keinen Ausweg mehr…

 

Unter der Regie von Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode ließen die jungen Darstellerinnen und Darsteller das Publikum atemlos um ihr Schicksal bangen und beeindruckten mit ihren sängerischen und darstellerischen Fähigkeiten. Bei den vielen anspruchsvollen Liedern, die unter der musikalischen Leitung von Mareike Imming und Christiane Sprick einstudiert wurden, wurden sie auch vom hervorragenden Chor (Musicalklasse 5b und S1 der Helen-Keller-Schule) mit kräftigem Gesang  unterstützt. Die  Schülerinnen und Schüler der Musicalklasse 6b glänzten nicht nur schauspielerisch und sängerisch mit Solopartien auf der Bühne, sondern überzeugten sogar tänzerisch. Die Band, bestehend aus Mathias Goedecke (Piano), Sam Känner (Percussion), Sophia Wilkening und Greta Dohrmann (beide Saxophon), begleitete den Gesang professionell. Die Instrumentalisten trugen mit ihrem musikalischen Können ihren Teil zum Gelingen der Aufführung bei. Währenddessen hatte die Technik-AG des Gymnasiums (Leitung: Christiane Sprick) alle Hände voll zu tun, um mit Licht- und Tontechnik die richtige Atmosphäre zu schaffen und die Sing- und Sprechstimmen zu verstärken.

 

Das anspruchsvolle Stück wirkte letztlich auch durch die hervorragenden Kostüme, die mit viel Bedacht eingesetzte Maske (Elisabeth Fritsch)  und die clevere Kulisse sowie die wirkungsvollen Requisiten (Simone Bollhorst, Silke Corus, Madlen Behnke). Nicht zuletzt  gebührt dem Förderverein des Gymnasiums Stolzenau wie immer großer Dank, ohne dessen finanzielle Unterstützung sich Projekte dieser Größenordnung nicht realisieren ließen.

 

Im Mittelpunkt standen aber natürlich die beeindruckenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stolzenau und der Helen-Keller-Schule Stolzenau. Dass eine solche Produktion nicht ein frühes schachmatt erleidet, gelingt nur bei echter Teamarbeit: Dass diese zwischen den Lehrkräften der Helen-Keller-Schule (Simone Bollhorst, Silke Corus und Madlen Behnke) und des Gymnasiums Stolzenau (Mareike Imming, Elisabeth Fritsch, Christiane Sprick und Willem-Alexander Rode) trotz wechselnder Besetzung – oder um im Fachjargon zu bleiben: Schachfiguren – nun schon viele Jahren reibungslos funktioniert, zeigt erneut das fruchtbare Ergebnis. „Schwarz oder weiß. Du musst Dich entscheiden zwischen den beiden.“ Vor schwerwiegende Entscheidungen werden die Protagonisten des Stücks mit dieser sich wiederholenden Songzeile im Stück oft gestellt. Die Helen-Keller-Schule und das Gymnasium Stolzenau haben sich schon längst entschieden die gemeinsame Tradition der jährlichen Musicals weiterzuführen, denn sie sind mit dieser Kooperation, die ein gelungenes Beispiel gelebter Inklusion ist, nicht nur sehr erfolgreich, sondern vor allem äußerst zufrieden. Auch wenn einer solchen Aufführung natürlich immer harte Arbeit aller Beteiligten vorausgeht, rechtfertigt der Ertrag diese doch immer wieder: Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler können davon profitieren, hier auf einzigartige Weise gemeinsam lernen zu dürfen und über sich selbst hinauszuwachsen. Schon jetzt darf man gespannt sein auf den nächsten Schachzug, der auch nächstes Jahr mit Sicherheit wieder zu einem Gewinn werden wird.

 

Für das kommende Schuljahr können Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrgangs am Gymnasium Stolzenau bereits zur Teilnahme an der Musicalklasse angemeldet werden.

 

Vorlesewettbewerb 2017 am Gymnasium Stolzenau

Förderverein sponsert Buchpreise

Die Klassensieger der 6. Klassen traten zum Schulentscheid im Forum des Gymnasiums Stolzenau an
Die Klassensieger der 6. Klassen traten zum Schulentscheid im Forum des Gymnasiums Stolzenau an

Auch im Dezember 2017 wurde, wie in jedem Jahr, am Gymnasium Stolzenau
wieder der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen ausgetragen, welcher von
der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben
wurde. Die Leiterin und Moderatorin Ute Putzmann verkündete zuerst die
Regeln. Die Besten aus jeder Klasse, welche vorher innerhalb der Klassen
ermittelt worden waren, traten in zwei Runden gegeneinander an. In der
ersten Runde stellte jeder sein ausgewähltes Buch vor, um anschließend
daraus vorzulesen. Dieser Text durfte im Voraus geübt werden, in der zweite
Runde wurde aus einem Buch vorgelesen, welches nur die Jury kannte.
Schließlich zog sich die Jury, bestehend aus der Bibliothekarin Frau
Mailand, Frau Lehmann von der Buchhandlung Schumacher in Loccum, drei
Lehrern und zwei Schülerinnen zur Beratung zurück. Sie haben es sich nicht
leicht gemacht, jedoch ist die Wahl schließlich auf Francys-Joy Oesterhaus
gefallen. Sie hatte ,, Das magische Baumhaus- Geister der Nebelnacht"
gelesen. Als Preis durfte sie aus einer Auswahl an Büchern auswählen, die
von Frau Lehmann fachkundig vorausgewählt und vom Förderverein des Gymnasium
Stolzenaus gesponsert wurden. Die anderen Teilnehmer bekamen schließlich
auch noch Bücher durften sich aus dem wertvollen Bücherfundus auch eines
auswählen. Francys-Joy Oesterhaus wird das Gymnasium Stolzenau
voraussichtlich im Februar in Nienburg als Vorleserin vertreten und sich
dort mit anderen Vorlesern messen.


Julian Meyer

Schulsiegerin Francys-Joy Oesterhaus liest sich zum Sieg
Schulsiegerin Francys-Joy Oesterhaus liest sich zum Sieg

Förderverein unterstützt First Lego League Wettbewerb

Zwei Teams der Robotik-AG stellen sich der "Hydrodynamics“-Herausforderung!

Team Lego
Team Lego

 

Am 16.12.17 fand im Gymnasium Stolzenau der Regionalentscheid der First Lego League statt. Unter dem Oberthema „Hydrodynamics“ galt es, das Ergebnis eines zum Thema passenden Forschungsauftrags zu präsentieren, ein Team-Spiel zu absolvieren sowie mit einem selbstgebauten Lego Mindstorms-Roboter, dessen Design extra bewertet wurde, auf einem Spielfeld Aufgaben zu erledigen.

 

Dank der finanziellen Unterstützung durch den „Förderverein Gymnasium Stolzenau für die Startgebühr und Spielfeldmaterialien konnten zwei Teams nach monatelanger Vorbereitung dann endlich zeigen, was sie gelernt haben. So beschäftigten sie sich im Forschungsauftrag mit der Vermeidung von Leckschlagen bei Hochseeschiffen sowie der Verhinderung einer Ölpest durch Aufnehmen des Öls durch spezielle Absorber. Daneben wurde natürlich der Höhepunkte eines jeden FLL-Wettbewerbs vorbereitet: das Robotgame.

 

Am Samstag, dem 16.12.17 war es dann soweit. In den vier oben genannten Teilwettbewerben traten die Teams „Reloaded 0.1“ und „LegoMbM 2.0“ an und erzielten teilweise achtenswerte Resultate, so verpasste LegoMbM 2.0 das Halbfinale im Robotgame denkbar knapp. Insgesamt aber waren dieses Jahr die Leistungen in den vier gleichwertigen Teilwettbewerben noch nicht ausgeglichen genug, um in der Gesamtwertung eine vordere Platzierung zu erreichen. Am Ende reichte es jeweils zu Platzierungen im sehr engen Mittelfeld.

 

Beim immer wieder spektakulären Robotgame muss der Roboter, ausgehend von einem Startfeld autonom Probleme lösen. Diesmal musste er u.a. einen Filter reinigen, eine zusätzliche Wasserpumpe installieren, eine defekte Rohrleitung auswechseln, eine Blume gießen, es regnen lassen, eine Kaffeetasse mit Wasser füllen und vieles mehr. Dazu sind auf dem Spielfeld diverse Aufgabenmodelle platziert und der Roboter muss zur Lösung z.B. Hebel bewegen, Objekte von einem Ort zum anderen bringen usw. Dabei sind alle Spielfeldmodelle genau wie der Roboter ausschließlich aus Lego-Teilen gebaut.

 

Für detaillierte Informationen zum Wettbewerb sei auf die Homepage des zentralen Ausrichters verwiesen: https://www.first-lego-league.org/de/

 

Auch nächstes Jahr wird voraussichtlich wieder der regionale FLL-Wettbewerb im Dezember am Gymnasium Stolzenau ausgerichtet.

 

Parlez- vous français? Mais oui!!

Förderverein unterstützt soirée française des Fachbereichs Französisch

 

Liebe Mitglieder des Fördervereins,

die Französischlerngruppen der 6. und 7. Klassen, ihre Eltern sowie die Fachgruppe Französisch möchten sich sehr herzlich für die Übernahme der Getränkekosten anlässlich unserer Soirées françaises am 24.10. und am 25.10.2017 bedanken: merci beaucoup!!

 

Französisch ist eine lebendige Sprache! Dieser Herausforderung haben sich die 6. und 7. Klassen des Gymnasiums Stolzenau, in denen Französisch unterrichtet wird, eindrucksvoll gestellt. Nach den Herbstferien erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts und der Daltonzeiten in Eigenverantwortung kleine Szenen, Lieder, Theaterstücke oder erstellten Quizaufgaben für die Eltern, die sie dann im Rahmen einer soirée française vorstellten. Die Lehrkräften berichteten von ganz viel Engagement und Motivation, schließlich wollte man sich vor den geladenen Gästen, Eltern, Geschwistern, Freunden … nicht blamieren.  Am 24. Oktober (Kl.7) und 25. Oktober (Kl.6) öffnete sich dann der Vorhang für die jungen Künstler/innen. Durch das Programm führten in Klasse 7 selbstständig zwei Moderatoren, die unglaublich motiviert und voller Tatendrang agierten. In der Programmpause konnte sich an einem von den Eltern (kulinarische Köstlichkeiten, nicht nur aus Frankreich) und dem Förderverein (Getränke)organisiertem Buffet gestärkt werden.

 

Insgesamt handelt es sich um zwei sehr gelungene Veranstaltungen im Rahmen des Fremdsprachenerwerbs, die unbedingt einer Wiederholung bedürfen! 

 

Hurra, es ist geschafft!

Umgestaltung des Klassenraums im Neubau Raum 303 mit Hilfe des Fördervereins

 

Die Klasse 8c (damals noch 7c) hat an der Ausschreibung des Fördervereins zur Umgestaltung des eigenen Klassenraums teilgenommen und prompt eine Zusage erhalten, dies bedeutete, einen finanziellen Zuschuss zur Verschönerung in Höhe von 100,00.

 

Das Konzept hatte seinen Schwerpunkt im Dschungeldesign.

 

Nachdem endlich klar war, wie der Raum schlussendlich aussehen sollte, musste noch festgelegt werden, wann die Arbeiten stattfinden sollten, wer was macht…

 

Weitgehend ohne Beteiligung der Eltern (Shuttleservice und Materialien) renovierten die engagierten Jungen und Mädchen an einem Wochenende im August und in der zweiten Woche der Herbstferien arbeitsteilig ihren Klassenraum, und immer, wenn ihnen erneut etwas einfiel, der nun in neuem Glanz erstrahlt - eine gemeinsame Klassenaktion, die sich gelohnt hat. Gekrönt wird die Umgestaltung durch ein eigenes Klassenmotto, das sich ebenfalls an den Wänden wieder findet und ihre Motivation zum Lernen ausdrückt.

 

Förderverein unterstützt Ungarnaustausch

Wir, die Teilnehmer des Ungarnaustauschs, wollen uns bei Ihnen, den Mitgliedern des Fördervereins, dafür bedanken, dass Sie Teile der Kosten  des Projekts übernommen haben. Nun  wollen wir Ihnen noch einen Einblick in unsere Woche geben:

 

Mittwoch nach der 6. Stunde nahmen wir unsere Gäste in Empfang, nachdem diese einen Rundgang durch unsere Schule von Herrn Dr. Akkermann erhielten. Donnerstag Vormittag hatten wir dann in der 1./2. Stunde Unterricht, danach in der 3./4. Stunde machten wir Kennenlernspiele wie 'Ich packe meinen Koffer...' und waren Geocachen. In der 5./6. Stunde teilten wir uns dann in Gruppen auf, um Aktionen zum Thema Ostern vorzubereiten für den kommenden 'Bunten Abend'. Nachmittags hatten wir Freizeit und konnten den Austauschschülern z.B. die Orte zeigen, in denen sie für diese Woche wohnten, wie auch schon am Mittwoch. Am Freitag sind wir dann alle zusammen nach Bremen gefahren. Anfangs waren wir in dem Überseemuseum und haben dort in kleineren Gruppen Aufgaben erledigt. Nachdem wir damit fertig waren, gingen wir in die Innenstadt, um dort etwas zu essen. Anschließend führten wir noch eine Rallye in der Bremer Innenstadt durch. Bevor es dann wieder nach Hause ging, hatten wir noch etwas Zeit, um ein bisschen shoppen zu gehen. Am Samstag und Sonntag hatten wir ebenfalls Freizeit. Montag und Dienstag hatten wir wieder in der 1./2. Stunde Unterricht und von der 3. bis zur 6. Stunde Zeit, um den 'Bunten Abend', welcher dann am Dienstag Abend stattfand, vorzubereiten. Montag Nachmittag ging es dann noch in das Kloster Loccum, wo wir einen Rundgang erhielten. Mittwoch morgens um 4 Uhr mussten wir uns dann leider wieder von unseren Gästen verabschieden. Alles in Allem war es eine sehr schöne Woche und eine Erfahrung wert.

 

Deswegen nochmal ein großes Dankeschön an Sie, dass Sie uns netter Weise unterstützt haben.

 

 

 

Förderverein finanziert neue Skulls für die Schülerruderriege

Schüler der Ruderriege präsentieren stolz die neuen Skulls
Schüler der Ruderriege präsentieren stolz die neuen Skulls

Die Schülerruderriege hat auf einer viertägigen erlebnisreichen Wanderfahrt in Berlin ausgiebig die neuen vom Förderverein gesponsorten Skulls testen können. Die Schüler sind sehr dankbar und freuen sich sehr über die sehr leichten und griffigen neuen Skulls. Vielen Dank noch einmal für die Unterstützung.


Im Namen der Schülerruderriege

 

Robert Brida

Schmackhaft angerichtet

Förderverein unterstützt Aufführungen des Musicals „Mahlzeit“  der Musicalklassen des Gymnasiums Stolzenau und der S1 der Helen-Keller-Schule

Eine tolle Aufführung und ein Beispiel für gelebte Inklusion. Schülerinnen und Schüler der Musicalklassen 5b und 6b des Gymnasiums Stolzenau sowie der S1 der Helen-Keller-Schule haben am Sonntag unter großem Applaus das Musical „Mahlzeit“ auf die Bühne gebracht. Dabei waren die vielen Darsteller sehr stark gefordert, da sie Tanzen, Spielen und Singen mussten, was sie hervorragend gemeistert haben. Unterstützt wurden sie dabei musikalisch von der Band und dem Chor der 5b und der S1.

Elisabeth (Selda Athina Rohlfs) und Schorschi (Steven Krüger) haben Probleme mit ihren Läden
Elisabeth (Selda Athina Rohlfs) und Schorschi (Steven Krüger) haben Probleme mit ihren Läden

Seit einigen Jahren liegen Bioprodukte voll im Trend, aber auch das klassische Fast Food hat noch lange nicht ausgedient. Egal, was angeboten wird, generell gilt: Die Kunden sind kritischer geworden und wollen gute Qualität und etwas Besonderes für ihr Geld haben. Das bekommen auch die Protagonisten des Musicals „Mahlzeit“ aus der Feder von Mechthild von Schoenebeck zu spüren, das die haben. Die Geschäfte des Imbissbudenbesitzers Schorschi, mit überzeugender Bühnenpräsenz gespielt von Steven Krüger, laufen seit einer Weile schlecht. Die Zeiten, in denen es reichte Cola, Pommes und Currywurst auf der Karte zu haben, damit die Kunden einem den Laden einrennen, sind lange vorbei. Der Besitzerin des benachbarten Bio-Shops Elisabeth (eindrücklich: Selda-Athina Rohlfs) geht es nicht besser: Die Kunden (Andreas Spincean, Nadja Boz, Leonie Neumann, Patrizia Tazioglou) sind zwar interessiert an Bioware, ihnen erscheint die Ware aber entweder nicht  frisch genug oder sie zweifeln an, dass sie wirklich Bio ist. So laufen auch ihre Geschäfte schleppend. Als wäre das der Probleme noch nicht genug, steht auch noch eine Hygienekontrolle durch Frau Amtmann (strenge Beamtin: Jane Heckmann) an. Es kommt, wie es kommen muss: Bei der Inspektion von Schorschis Fast Food (Merle Zintek, Solveig Imgarten, Finn Elias Siemering, Greta Dohrmann, Joana Riedel, Karolina Belousov, Emma Zingrosch, Viktoria Gelshorn) entdeckt sie die beim Backfisch (Annalie Siebert) wohnhafte Nematode Nemo (putzig: Malte Elias Vogt) und schließt kurzerhand den Laden. Nicht nur für Schorschi eine Katastrophe, sondern auch für die in Nemo verliebte Salmonelle Sally (Jasmin Thaworn). Elisabeth hat etwas mehr Glück mit ihrem Obst und Gemüse (Laura Backhaus, Aya Bicho, Lena Backhaus, Emily Mayland-Quellhorst, Smilla Schwier, Erin Luca Mann, Yasin Barut, Joy Sinkowski). Zwar erntet sie ein Naserümpfen für den von Frau Amtmann gefundenen Apfelwurm Willi (vorwitzig: Angelos Mitsis), aber sie kommt mit einer Verwarnung davon. Gerade Willi, der Wurm hat aber nun eine Idee, wie man Schorschi aus der Krise helfen kann und begibt sich auf eine gefährliche Mission zur Rettung Nemos. In der Zwischenzeit schmieden Schorschis Fast Food und Elisabeths Obst und Gemüse zusammen mit dem Müllwesen Schlucki (Lara Kornek) und dem Kompost Kompi (Stimmungsmacher: Harun Agirmann) einen Plan, wie man die Geschäfte ankurbeln kann…

 

Unter der Regie von Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode unterhielten die jungen Darstellerinnen und Darsteller das Publikum in ihren originellen und individuellen Rollen glänzend und  ließen die 75 Minuten Spielzeit wie im Flug vergehen. Bei den vielen Liedern, die unter der musikalischen Leitung von Christiane Sprick und Mareike Imming einstudiert wurden, wurden sie auch vom hervorragenden Chor (Musicalklasse 5b und S1 der Helen-Keller-Schule) mit kräftigem Gesang  unterstützt. Einige Schülerinnen und Schüler der Musicalklasse 6b, die schauspielerisch auf der Bühne wirkten und sogar mit zwei im Sportunterricht von Katharina Jung entwickelten Tänzen überzeugten, konnten in ihren Rollen dabei auch in Solopartien glänzen. Mathias Goedecke (Keyboard) und Sam Känner (Schlagzeug) begleiteten den Gesang professionell und trugen mit ihrem musikalischen Können ihren Teil zum Gelingen der Aufführung bei. Währenddessen hatte die Technik-AG des Gymnasiums (Leitung: Christiane Sprick) alle Hände voll zu tun, um mit Licht- und Tontechnik die richtige Atmosphäre zu schaffen und die Sing- und Sprechstimmen zu verstärken.

 

Besonders aufwändig waren dieses Mal die zum Teil selbstgebastelten Kostüme, die einen Großteil zur Wirkung des Stückes beitrugen: Schließlich sieht man nicht jeden Tag eine lebendige Coladose, einen laufenden Knoblauch, ein sprechendes altes Ei oder eine biegsame Currywurst. Die Lehrerinnen Elisabeth Fritsch, Elena Brümmer und Antonina Velden leisteten bei der Gestaltung dieser und weiterer Kostüme grandiose Arbeit, ebenso wie die Maske (Angelina Mitsis, Alina Baldrich, Jana Barzen und Elisabeth Fritsch). Freilich trug auch die wunderbare Kulisse (Barbara Lehmann, Silke Corus, Karin Makowka und Elisabeth Fritsch) zur Atmosphäre bei. Nicht zuletzt  gebührt dem Förderverein des Gymnasiums Stolzenau großer Dank, ohne dessen finanzielle Unterstützung wieder einmal ein Projekt dieser Größenordnung nicht realisierbar gewesen wäre.

 

Im Mittelpunkt standen aber natürlich die beeindruckenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stolzenau und der Helen-Keller-Schule Stolzenau. Eine solch schmackhafte kulturelle Kost zuzubereiten gelingt nur in echter Teamarbeit: Dass diese zwischen den Lehrkräften der Helen-Keller-Schule (Barbara Lehmann, Silke Corus und Karin Makowka) und des Gymnasiums Stolzenau (Christiane Sprick, Elisabeth Fritsch, Willem-Alexander Rode und Mareike Imming) nun schon seit vielen Jahren funktioniert und sich bewährt hat, zeigt erneut das fruchtbare Ergebnis. „Wir werfen unsren Krempel jetzt zusammen“. Diese Lösung erarbeiten sich die Protagonisten im Laufe des Stückes, um mit einem gemeinsamen Bio-Fast-Food-Laden auf dem Markt bestehen zu können. Mit einem gemeinsamen Konzept arbeiten Helen-Keller-Schule und Gymnasium Stolzenau bei den jährlichen Musicals schon seit langem und sind mit dieser Kooperation sehr erfolgreich und zufrieden. Auch wenn einer solchen Aufführung natürlich immer harte Arbeit aller Beteiligten vorausgeht, ist am Ende doch nur wichtig, dass alle beteiligten Schülerinnen und Schüler davon profitieren können, hier auf einzigartige Weise gemeinsam lernen zu dürfen. Der Appetit auf die nächsten Produktionen ist schon jetzt geweckt.

 

Für das kommende Schuljahr können Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrgangs am Gymnasium Stolzenau bereits zur Teilnahme an der Musicalklasse angemeldet werden.

Monika Broge---langjährige  Cafeterialeiterin--- in den Ruhestand verabschiedet

Die Fördervereinsvorsitzende Meike Hesse und die Geschäftsführerin der Mensa Ggmbh Elisabeth Rieger halten eine Laudatio auf Monika Broge
Die Fördervereinsvorsitzende Meike Hesse und die Geschäftsführerin der Mensa Ggmbh Elisabeth Rieger halten eine Laudatio auf Monika Broge

Am 07. April 2017 wurde Monika Broge, die langjährige Leiterin der Cafeteria des Gymnasiums Stolzenau, in den Ruhestand verabschiedet. Bevor Monika Broge an das Gymnasium Stolzenau gekommen ist, war sie in vielen Bereichen tätig, unter anderem auch als Sportlehrerin. Das einzige, was sie eigentlich nie machen wollte, war Kochen.

 

Trotzdem war sie viele Jahren am Gymnasium Stolzenau in der Cafeteria die Ansprechpartnerin für alle, sei es, dass ein Frühstück im Lehrerzimmer gewünscht wurde, sei es, dass eine neue Mensakarte benötigt wurde oder die Frage für die ehrenamtlich Tätigen aufgetaucht ist, wie denn nun ein Bagel, Hamburger oder auch ein „Stefan-Brötchen“ zubereitet wird, und, und, und… Es folgt ein kurzer Rückblick :

 

Anfang 2001 entstand, insbesondere auch Dank des damaligen Schulleiters Herrn Lampe bei der Planung des Neubaus des Gymnasiums die Idee, eine Cafeteria einzurichten. Im damaligen Vorstand des Fördervereins wurde über diese Idee rege diskutiert, bis man sich schließlich über die Bereitschaft, eine Cafeteria zu betreiben, einig war. Damals wurde das Konzept entwickelt, dass die Cafeteria von einer hauptamtlichen Leitung, nämlich Monika Broge, und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern betrieben werden sollte.

 

Ab September 2002 stellte der Schulträger dem Förderverein die erforderliche Küche und den Sitzbereich mit der Einrichtung und den Küchengeräten unentgeltlich zur Verfügung. Die Küche wird heute z.B. von der Koch-AG oder auch beim Studieninfotag genutzt.

 

Im August 2002 wurde Monika Broge zunächst befristet eingestellt. Zwei Jahre wurde der Förderverein vom Arbeitsamt bei der Zahlung des Gehaltes aus den Mitteln des Struktur- Anpassungsprogramms unterstützt. Danach war der Förderverein in der Lage, Monika Broge fest einzustellen, da die Einnahmen aus der Cafeteria, dank ihrer guten Arbeit, in Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen, ausreichten, um das Gehalt selber zu zahlen.

 

In der „alten Cafeteria“ hat Monika Broge sich darum gekümmert, dass jeden Tag den Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen und Lehrern ein reichhaltiges Angebot an Pausensnacks zur Verfügung stand. Neben Käsebrötchen, Käsestangen, Laugenstangen, Gemüsetüten, Kaffee, Tee wurden auch Brötchen und Sandwiches geschmiert. Sie hat sich darum gekümmert, dass immer alles da war und die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit angeleitet. Dabei war sie immer mit guter Laune und Elan bei der Arbeit.

 

Das Jahr 2009 brachte dann eine entscheidende Änderung mit sich: Das Gymnasium wurde eine Ganztagsschule. Dies bedeutete, es musste ein warmes Mittagessen angeboten werden. Dazu gab es viele Diskussionen innerhalb des Förderverein-Vorstandes, der Schule und dem Schulträger.

 

Dem Förderverein, bei dem Monika Broge damals angestellt war, war klar, wenn die Mittagsverpflegung an einen externen Anbieter abgegeben wird, wäre ihre Vollzeitstelle nicht mehr zu bezahlen, denn die Cafeteria sollte keine Konkurrenz zum Mittagsangebot sein und sollte nach der 2. Pause schließen.

 

Vor allem Dr. Juliane Petrich-Bauer und Elisabeth Rieger aus dem Fördervereins-Vorstand suchten damals nach Lösungen, wie Monikas Arbeitsplatz gesichert und ein gutes Konzept für die Schule aufgestellt werden könnte.

 

Parallel dazu haben Monika Broge und Elisabeth Rieger zu Beginn des Jahres 2009 in der kleinen Cafeteria-Küche kleine Gerichte gekocht. Obwohl Monika immer wieder gesagt hat, „Kochen kann ich nicht“, war sie dazu bereit. Und das Essen überzeugte durch guten Geschmack! Zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 kam der Koch Hans Kempa dazu und es wurde an zwei Tagen frisch gekocht. Es war eine große Herausforderung auf kleinstem Raum in großen Töpfen zu kochen. Während dieser Zeit wurde an den Projekten „Schule auf Esskurs“ der Verbraucherzentrale teilgenommen. Dabei erarbeitete sich die Cafeteria insgesamt vier Sterne, die heute noch in der Mensa zu sehen sind.

 

Im Sommer 2011 war es dann soweit: Nach harten Verhandlungen mit dem Landkreis als Schulträger und Gründung der Mensa & Cafeteria Gymnasium Stolzenau gGmbH konnte diese in das neue Mensagebäude umziehen. Von dort werden nicht nur die Schüler des Gymnasiums sondern auch die der Helen Keller Schule mit frisch gekochtem Essen versorgt.

 

Dies brachte auch für Monika Broge Veränderungen mit sich. Ab August war der neue Arbeitgeber die gGmbH. Sie wurde weiterhin als Leiterin der Cafeteria eingestellt, der Aufgabenbereich wurde jedoch erweitert. Ab sofort war sie auch für den Einkauf der Cafeteria und der Mensa zuständig. Es mussten ganz neue Erfahrungen auf allen Gebieten der Mensa & Cafeteria gesammelt werden, wie z.B. dem neu eingerichteten Bestell-und Abrechnungssystem, aber auch die Vorlieben und Wünsche der Schülerinnen und Schüler zu erkennen und das Angebot entsprechend auszurichten.

 

Sowohl der Vorstand des Fördervereins als auch die Geschäftsführerinnen der Mensa & Cafeteria Gymnasium Stolzenau gGmbH bedanken sich ganz herzlich für die Arbeit, die Monika Broge in den vielen Jahren in der Cafeteria und Mensa geleistet hat und wünschen ihr für den Ruhestand oder auch Unruhestand alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, viel Spaß beim Singen in den Chören und viel schöne Zeit mit der Familie, insbesondere mit den Enkelkindern.

 

Förderverein unterstützt Facharbeitsmesse

Stellwände für diese und kommende Veranstaltungen des Gymnasiums gestiftet

Neben der Studieninfobörse fand am 25. März die erste Facharbeitsmesse in der Pausenhalle des Gymnasiums Stolzenau statt, bei der die besten 12 Seminarfacharbeiten aus dem Jahrgang 11 einer Jury sowie der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Bei der Vorstellung kam es darauf an, die Untersuchungsmethoden und Ergebnisse anschaulich zu vermitteln.

Die Jury überzeugt haben:

 

Katharina Oppermann: Elterngeld, 1. Preis

Katharina Pietsch: Geschichte des Vegetarismus, 2. Preis

Freya Rubel: Harry Potter und Rassismus, 3. Preis.

Den Publikumspreis hat Kata Meyer, Beruf: Profisportler!?, gewonnen.

 

Vielen Dank an den Förderverein des Gymnasiums Stolzenau für die Unterstützung!

Ohne Stellwände wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen!

 

Alle TeilnehmerInnen und das Eventteam

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Facharbeitsmesse mit ihren Tutorinnen und Tutoren, der Jury sowie den Oganisatoren
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Facharbeitsmesse mit ihren Tutorinnen und Tutoren, der Jury sowie den Oganisatoren

Förderverein unterstützt Ausgestaltung des Programms der Berlinfahrt der 10c und e

Geschichte zum Anfassen für Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stolzenau

An der Gedenkstätte Hohenschönhausen
An der Gedenkstätte Hohenschönhausen

 

Nach einer fünf stündigen Busfahrt von Stolzenau nach Berlin, sind wir im Meininger Hotel eingecheckt und haben zunächst unsere Zimmer bezogen. Diese waren sehr komfortabel eingerichtet. Es gab Zimmer für 3-7 Personen. Danach waren wir in einem indischen Restaurant zu Abend essen. Es gab Chickencurry mit Reis und Salat. Als wir mit dem Essen fertig waren haben wir noch einen nächtigen Spaziergang durch Berlin gemacht. Im Hotel angekommen hatten wir bis 22 Uhr Freizeit. Anschließend war Nachtruhe, aber wir konnten uns noch in bestimmten Bereichen im Hotel frei bewegen. Am nächsten Morgen mussten wir um 7:30 Uhr zum Frühstück erscheinen. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir zum Deutschen Dom hin spaziert. Dort haben wir ein Führung durch die deutsche, politische Geschichte des Parlamentes bekommen. Danach machten wir uns auf den Weg zum Paul-Löbe-Haus, wo wir am Brandenburger Tor, am Holocaust Denkmal und am Reichtagsgebäude vorbeigekommen sind. Im Paul-Löbe-Haus führten wir ein Interview mit der Bundestagsabgeordneten Katja Keul aus Marklohe. In der örtlichen Kantine bekamen wir etwas zum Mittagessen. Anschließend gingen wir zum DDR-Museum dessen Eintrittspreise vom Förderverein übernommen worden sind. Nach diesem anstrengendem Tag, hatten wir ab 17 Uhr Freizeit, bei der wir bis 22 Uhr unsere Zeit frei gestalten konnten. Am letzten Tag sind wir nach dem Frühstück und dem Auschecken zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen gefahren, deren Besuch auch vom Förderverein übernommen wurde. Dort haben wir eine Führung von einem Zeitzeugen bekommen über das Geschehen in diesem ehemaligen Stasi Gefängnis, auch dieser Besuch wurde vom Förderverein unterstützt. Gegen ca. 13 Uhr machten wir uns wieder auf den fünfstündigen Rückweg nach Stolzenau. Es war insgesamt eine sehr interessante und lehrreiche Fahrt. Vielen Dank an den Förderverein für Ihre Unterstützung.

 

Im Deutschen Dom: Ausstellung zur Geschichte des deutschen Parlaments
Im Deutschen Dom: Ausstellung zur Geschichte des deutschen Parlaments

Förderverein unterstützt Schulkinotag

Organisation durch das Seminarfach Film und Filmmusik des 12. Jahrgangs

Das Seminarfach Film und Filmmusik mit Regisseur Dietmar Post
Das Seminarfach Film und Filmmusik mit Regisseur Dietmar Post

Am vergangenen Dienstag, den 21.02.2017, veranstalteten wir –  das Seminarfach Film- und Filmmusik des 12. Jahrgangs – einen Schulkinotag im Forum des Gymnasiums Stolzenau. Gezeigt wurde der Film Deutsche Pop Zustände von Dietmar Post.

Bereits im Oktober 2016 waren wir als gesamte Lerngruppe gemeinsam mit Frau Sprick nach Cloppenburg gefahren, hatten uns im Rahmen der Schulmedientage den Film von Dietmar Post angesehen und waren mit ihm über die Hintergründe seines Films ins Gespräch gekommen. Thema des Films ist die rechtsextreme Musik(kultur) und ihre Verknüpfung in die Popmusik. Dabei werden sowohl die Anfänge des Rechtsrock aufgezeigt als auch die Auswirkungen des völkischen Nationalismus bei aktuell populären Bands auf die Gesellschaft angesprochen.

Inspiriert von neuen Erkenntnissen bereiteten wir daraufhin den Schulkinotag vor. Wir planten, den Film während der Niedersächsischen Schulkinowochen im Forum der Schule zu zeigen und anschließend eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur zu ermöglichen.

Gesagt – getan! Am Dienstag dieser Woche war es so weit: Nachdem wir das Forum in einen Kinosaal verwandelt hatten, strömten die Zuschauer aus dem 10. und dem gesamten 11. Jahrgang unserer Schule herbei. Außerdem waren Jörg Witte, Verantwortlicher der Niedersächsischen SchulKinoWochen, und Dietmar Post als Special Guests angereist.

An die Vorführung des Films Deutsche Pop Zustände schloss sich unter Aufbietung von Lichttechnik und Musik ein von Johanna Bödeker und Maurice Kraft ansprechend moderiertes Gespräch mit Dietmar Post an, das thematisch jeweils von kleinen Video-Blöcken eingeleitet wurde. Diese Interviews hatte Tobias Hannig zuvor mit Schülern, Lehrern und anderen Personen durchgeführt und sie waren natürlich gefilmt worden. Die Fragen waren unter anderem: „Was bedeutet für dich der Begriff ‚Stolz‘?“ oder: „Hast du schon einmal Musik mit rechten Inhalten gehört?“ Die im Forum anwesenden Schüler und Schülerinnen nutzten die Gelegenheit auch kritische Fragen an den Referenten zu stellen.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal ein großes Dankeschön an den Förderverein des Gymnasiums aussprechen, der dieses Projekt des Seminarfachs finanziell tatkräftig unterstützt hat. Ein großes Lob gilt auch Frau Sprick, die uns zur Durchführung dieses Projekts ermutigt und angeleitet hat.

 

 

                                                    Julia Sattler und weitere Teilnehmer des Seminarfachs 5

                                                                       - Film und Filmmusik, Abi 17

Dietmar Post
Dietmar Post

Förderverein würdigt tolle Ergebnisse bei den DELF-Prüfungen

Diplome und Schecks des Fördervereins von Schulleiter Dr. Akkermann überreicht

Die sieben Schülerinnen und Schüler, die im Mai 2016 ihre DELF-Prüfung abgelegt haben, haben nun endlich die Originaldiplome erhalten, die ihnen hervorragende Kenntnisse in der französischen Sprache bescheinigen. Im Herbst hatten sie bereits vom ehemaligen Schulleiter Peter Lampe im Rahmen einer kleinen Feierstunde eine vorläufige Bescheinigung für das erfolgreiche Ablegen der Prüfung erhalten – nun konnte ihnen der neue Schulleiter Dr. Matthias Akkermann auch die Originale – zusammen mit einem Scheck des Fördervereins – überreichen.

 

Das DELF-Diplom wird vom französischen Bildungsministerium vergeben und ist ein international anerkanntes Sprachenzertifikat, das sich positiv bei späteren Bewerbungen für Beruf und Studium auswirken kann. Die Stolzenauer Schülerinnen und Schüler haben die Prüfung wie in den vergangenen Jahren in der Volkshochschule Nienburg ablegen können. Vorbereitet haben sie sich darauf im Rahmen der DELF-AG unter der Leitung von Französischlehrerin Manuela Ptak. Einen Zuschuss zu den nicht unerheblichen Prüfungsgebühren gab es wie in den vergangenen Jahren wieder vom Förderverein des Gymnasiums Stolzenau. Dieses ist für die Schüler zudem eine tolle Anerkennung ihres Engagements für die französische Sprache, das weit über den Unterricht hinausgeht.

 

Die Ergebnisse auf den Niveaus A1 und A2 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen können sich sehen lassen. Die Schülerinnen und Schüler konnten in den Teilprüfungen Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und vor allem beim Sprechen überzeugen. Dieser letzte Teil der Prüfung sorgte zwar bei den meisten zunächst für Aufregung, aber die Erleichterung nach der Prüfung mit einer Muttersprachlerin war dafür auch umso größer, denn es gelang ihnen nahezu mühelos, in alltäglichen Situationen in der Fremdsprache Französisch zu kommunizieren. Die Vorbereitungen für die nächste DELF-Prüfung laufen bereits wieder, diesmal für die Niveaus A2 und B1.

 

 

 

Folgende Schülerinnen haben im Schuljahr 2015/16 die DELF-Prüfung erfolgreich abgelegt:

 

Niveau A1: Emma Li Böhm, Dana Kieck, Carina Blanke (damals Klasse 8)

Niveau A2: Lena-Martine Kunze, Silja Rohlfing, Felix Zerfass (damals Klasse 9), Anastasia Sitov (damals Klasse 10)

 

 

 

Auf den Fotos sind noch weitere Schüler der DELF-AG!

Förderverein unterstützt die bevorstehenden Aufführungen von Viel Lärm um Nichts der Theater AG

Aufführungen am 11.,13. und 15.02. jeweils um 19.30 Uhr im Forum des Gymnasiums Stolzenau

 

Ganz Messina ist in heller Aufregung, als klar ist, dass Donna Pedra, Prinzessin von Arragon, mit ihrer Gefolgschaft siegreich aus einer Schlacht zurückkehrt. Besonders die junge Hero, Tochter der Gouverneurin von Messina Leonata freut sich, kommt sie doch dem schmucken Claudio aus der Gefolgschaft Donna Pedras rasch näher und schon bald werden Hochzeitspläne geschmiedet. Doch Donna Juana, die missgünstige Halbschwester Donna Pedras, ist dies ein Dorn im Auge und sie sieht eine Chance, hier Unheil zu stiften. Sie inszeniert vor Claudios Augen eine Szene, in der Hero diesen mit einem anderen Mann zu betrügen scheint. Der gehörnte Claudio ist außer sich und gedenkt nicht, sich von Hero so vorführen zu lassen. Dies ist aber nicht die einzige Intrige in Messina: Benedikt, ein weiterer Gefolgsmann Donna Pedras, und Beatrice, Leonatas Nichte, die sich seit Jahren wortgewandt bekriegen, sollen verkuppelt werden. Dass die beiden Junggesellen bleiben wollen, kann schließlich niemand akzeptieren – und glauben. Bald werden die Inszenierungen und Intrigen immer verwirrender, bis kaum noch jemand den Überblick hat, wer wer ist, was Theater und Behauptung, was Realität und Wahrheit ist.

 

Diesem klassischen Stoff aus der Feder William Shakespeares widmet sich seit einem Jahr die Theater AG des Gymnasiums Stolzenau unter der Leitung von Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode. Die AG hat sich eine sprachliche anspruchsvolle Übersetzung gesucht, die hilft, weiter in die höfische Welt des späten 16. Jahrhunderts einzudringen. Dies bedeutete freilich viel Arbeit am und mit dem Text, den Figuren und ihren Beweggründen und am präzisen spielerischen Ausdruck. Nach langen Probenwochenenden neben den regelmäßigen wöchentlichen Probenterminen ist es jetzt an der Zeit, das Ergebnis des engagierten Arbeitsprozesses der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Samstag, den 11.02.2017, Montag, den 13.02.2017 und Mittwoch, den 15.02.2017 ist jeweils um 19.30 Uhr Gelegenheit im Forum des Gymnasiums Stolzenau herauszufinden, ob Claudio und Hero trotz aller Irrungen und Wirrungen als Paar eine Chance haben. Oder ob die durchtrieben Donna Juana mit ihren Gehilfen genug Gift säen kann, dass die anfängliche Freude zur Tragödie wird. Auch darf man gespannt sein, ob Benedikt und Beatrice, die sich rhetorisch geschickt mit Händen und Füßen gegen die Liebe wehren, bei ihrem Standpunkt bleiben können oder tatsächlich füreinander geködert werden können. Nicht zuletzt darf man gespannt sein, welche Rolle die geistig eigenwilligen Nachbarn Leonatas und Gerichtsdiener Holzapfel und Schlehwein in diesem Gefüge spielen: Denn auch wenn sie in ihrer eigenen Welt leben, so sollte man sie gerade in dieser Welt der Scheinrealitäten nicht unterschätzen…

 

Ein solches Projekt zu realisieren ist unter anderem nur durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins möglich, dem hiermit großer Dank ausgesprochen sei.

 Alle Beteiligten würden sich über zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer freuen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

 

Förderverein unterstützt die bevorstehenden Aufführungen des Musicals Little Shop of Horrors am Gymnasium Stolzenau

Aufführungen am 12. und 14.06. jeweils um 19.30 Uhr

„Der kleine Horrorladen“ ist ein heruntergekommener Blumenladen in der Skid Row, in der man von einem besseren Leben nur träumen kann. Der in Mushniks Blumenladen angestellte Seymour Krelbourn macht diesen Laden aber über Nacht international bekannt, da er mit einer sensationellen neuen Pflanzenzüchtung, die er unter dubiosen Umständen bei einem alten Chinesen auf dem Blumengroßmarkt erworben hat, Kunden in den Laden lockt. Was niemand außer ihm weiß: Diese Pflanze braucht nicht Wasser, Sonne und Dünger zum Wachsen und Leben, sondern ernährt sich von menschlichem Blut – und kann sprechen! Mit der Zeit wird die Audrey II, so nennt Seymour die Pflanze, immer größer – und immer mehr Menschen verschwinden.

Neben einer ordentlichen Portion Spannung wird auch die Romantik und der Humor im Stück nicht zu kurz kommen, ist der Entdecker der neuartigen Pflanze Seymour Krelbourn doch in seine bezaubernde Arbeitskollegin Audrey verliebt. Diese ist wiederum aber mit dem gutaussehenden und vermögenden Zahnarzt Orin Scrivello zusammen, der sie nicht immer ganz sanft behandelt. Ob der schüchterne Seymour durch seinen Erfolg mit der nach seiner heimlichen Liebe benannten Audrey II Erfolg bei ihr haben wird, wird sich erweisen müssen. Audreys Traum eines Tages Im Grünen irgendwo (Somwhere that’s green) zu leben, ist jedenfalls angesichts des kometenhaften kommerziellen Aufstiegs Seymours theoretisch möglich. Er ist aber gebunden durch Audrey II, die konsequent fordert: Feed me. Ein Dilemma, aus dem Seymour nur schwerlich herauskommt…

Das auf Grundlage eines B-Films von Roger Corman entstandene Musical ist durch seine Verfilmung von Frank Oz aus dem Jahr 1986 bekannt geworden und seitdem vielfach inszeniert und aufgeführt worden. Seit einigen Monaten proben jetzt auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stolzenau an diesem musikalisch und schauspielerisch anspruchsvollen Stück.

Unter der musikalischen Leitung von Raphael Munk, Christiane Sprick und Ulrike Groeneveld erarbeiten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtunterrichts Bild – Ton – Szene des Jahrgangs 7-9 und Mitglieder des Jugendchors die zahlreichen und herausfordernden Gesangsparts, während sie schauspielerisch durch die Regie von Martina Olbrich, Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode durch die Szenen und Liedchoreographien geführt werden. Gleichzeitig entstehen Kulissen, Requisiten und Kostüme in teilweise aufwändiger Handarbeit, die die Schüler zusammen mir den betreuenden Lehrkräften Antonina Velden, Elisabeth Fritsch, Christian Möller und Stefan Homberg herstellen. Unter Leitung von Jürgen Graf studiert die Big Band des Gymnasiums Stolzenau die instrumentale Begleitung ein. Dieses Großprojekt zu stemmen, ist eine große Herausforderung und erfordert viel Probenzeit und Wiederholung der Szenen, damit am Sonntag, den 12. Juni um 19.30 Uhr bei der Premiere in der Dreifachsporthalle des Gymnasiums Stolzenau auch alles klappt. Intensive Probentage auch am Wochenende sind daher für alle Beteiligten unerlässlich.  Im Übrigen sollte man sich die zweite Aufführung des Musicals am Dienstag, den 14. Juni um 19.30 Uhr ebenfalls vormerken: Bei dieser Aufführung wird nämlich eine komplett neue Besetzung spielen, sodass man in den Genuss einer zweiten Premiere kommen kann.

 

Die aufwändige Produktion dieser Geschichte ist nur möglich dank des großen Engagements aller Beteiligten und vor allem der großzügigen finanziellen Unterstützung unter anderem des Fördervereins des Gymnasiums Stolzenau. Hier gilt es einen großen Dank auszusprechen, dass die Schülerinnen und Schüler bei diesem außergewöhnlichen Projekt auf vielen Ebenen lernen und ihre Persönlichkeit ausbilden dürfen und sich die Zuschauer auf einen unterhaltsamen Abend mit vielen Ohrwürmern freuen dürfen. An beiden Tagen ist Einlass ab 19 Uhr.

Förderverein unterstützte den Besuch der Tagung „Der Klimawandel und seine Folgen für das Agrarland Niedersachsen“ der Evangelischen Akademie Loccum

Stolzenauer Gymnasiasten bedanken sich

„Ich habe vor dieser Tagung nicht viel erwartet, denn aus der Schule kenne ich im Bereich Landwirtschaft, dass die Lehrer meist nur wenig Wissen haben und praxisfern sind, so dass wir, die wir an Landwirtschaft interessiert und teilweise auf den Höfen unserer Familien tätig sind,  wenig profitieren können. Ich glaubte, dass es hier in Loccum auch so sein würde, aber ich bin positiv überrascht wie weitreichend wir aus Agrarwissenschaft, Agrarverbänden, Politik und Praxis informiert wurden“, bewertete ein Teilnehmer die Tagung im Nachhinein.

 

Simone Schad-Smith, Studienleiterin der Ev. Akademie Loccum, leitete die Teilnehmer professionell durch das Tagungspensum. Zunächst gab PD Dr. Martin Potthoff vom Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung einen Überblick über die Ergebnisse des Forschungsverbundes KLIFF. Stefan Rostock als ein Vertreter von Germanwatch aus Bonn konnte per Skype die aktuellen globalen Probleme schildern, die sich aus den Folgen des Klimawandels ergeben. Ganz klar kristallisierte sich schon am ersten Tagungstag heraus, dass die Industrieländer, die hauptsächlich zur rasanten Veränderung des Klimas beitragen, von negativen Auswirkungen relativ unberührt bleiben und die Entwicklungsländer zukünftig noch mehr darunter leiden werden. Daraus ergibt sich zwingend ein Umdenken, was die Übernahme von Verantwortung gegenüber ärmeren Regionen der Welt betrifft.

Am zweiten Tag der Tagung legte Ansgar Lasar, Klimabeauftragter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen Schwerpunkt auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft Niedersachsens. Nach Projektionen für die nächsten Jahrzehnte wird u.a. der Jahresniederschlag steigen, die Vegetationsperioden werden sich verlängern (was von Landwirten durchaus positiv gewertet werden kann), der Boden wird durch fehlende, lange Frostperioden und punktuellen Starkregen verdichteter sein. Bei einer Exkursion des Biolandhofs Aueland in Reese bei Steyerberg konnte Herr Röhrs bestätigen, dass Veränderungen des Klimas bereits jetzt schon Maßnahmen beim Anbau erfordern. So muss in zu langen Trockenzeiten Bewässerung eingesetzt werden und nach neuen Möglichkeiten, um den Boden zu lockern, muss weiter gesucht werden. Aber auch die positiven Effekte des Klimawandels treten deutlich zu Tage, wenn mehr Fruchtfolgen im Jahr auf einem Feld angebaut werden können und Schadinsekten durch die Feuchtigkeit im Frühjahr an Pilzbefall verenden.

So lässt sich schlussfolgern, dass die Landwirte momentan und auch in den nächsten Jahren Strategien haben, weiterentwickeln und neue finden, um mit dem Klimawandel umzugehen. Auch sind sie prozentual momentan nicht die Hauptverursacher des Klimawandels und sehen auch im Bereich Landwirtschaft wenig Potenzial z.B. CO2 - Emissionen einzusparen.

Reinhard Benhöfer, Referent für Umwelt und Klimaschutz, appellierte daran, dass Verbraucher mehr aufgeklärt werden müssten, damit sie die negativen Auswirkungen der Anwesenheit des Menschen auf der Erde minimieren und bewusst mehr Geld für möglichst nachhaltig produzierte Lebensmittel ausgeben.

So ernstzunehmen der Glaube an die Vernunft der Menschheit auch ist, wendet Marc-Christopher Schmidt jedoch ein: „Um die Gerechtigkeit auf der Welt zu gewährleisten wäre es wichtiger Natur weltweit als Ressource zu besteuern, damit nicht die mit hohem Ertrag und Geld belohnt werden, die unsere Umwelt ausbeuten und unsere Gesellschaft damit langfristig schädigen. Dann wären Subventionen für Landwirte zum Großteil auch hinfällig, weil die Wettbewerbsfähigkeit wieder hergestellt wäre. Kleinbauern, die oft umweltschonender vorgehen, werden damit gestützt und größere Betriebe, die sich eine finanzielle Belastung in der Regel auch eher leisten können, in die Pflicht genommen.“

Und ein Schüler aus Cuxhaven pflichtet bei: „Erst wenn ökologisches Handeln in der Landwirtschaft von Gesellschaft, Staat, vor allem auch finanziell belohnt wird, werden Landwirte noch aktiver die Umwelt zu schützen versuchen. Es liegt nicht daran, dass sie es nicht ohnehin wollen – schließlich ist Natur ihre Produktionsgrundlage. Aber die Unterstützung der Natur muss hinter den aktuellen Existenzsorgen zunächst zurückstehen.“

 

Das Seminarfach „Ökologische Landwirtschaft“ bedankt sich für die finanzielle Unterstützung des Tagungsbesuchs und wird über weitere Ergebnisse von Projekten, die sich aus dem Tagungsbesuch ergeben, informieren.

 

 

 

Förderverein unterstützt Aufführungen von "Alice im Anderland" der Theater AG

Gelungene Premiere am 12.02.2016 / Weitere Aufführungen am 14. und 16.02.2016

Die Therapiesitzungen in der Nervenheilanstalt Rammstein-Miesenbach verlaufen nicht immer wie geplant
Die Therapiesitzungen in der Nervenheilanstalt Rammstein-Miesenbach verlaufen nicht immer wie geplant

Die Zuschauerinnen und Zuschauer der Premiere der neuesten Produktion der Theater AG des Gymnasiums Stolzenau hatten am Samstagabend schwer zu schlucken. Entgegen den Erwartungen an den Titel, der an Lewis Carrolls berühmtes Werk Alice im Wunderland angelehnt ist, bekamen sie mit Stefan Altherrs Alice im Anderland nämlich eher eine Variante von Ken Keseys Einer flog über das Kuckucksnest geboten. Altherrs Alice ist nämlich Insassin der Nervenheilanstalt Rammstein-Miesenbach und die Behandlung der schizophrenen Züge der Brandstifterin erfolgt der Einfachheit halber mit Tabletten, die sie ruhig stellen. Als eine neue Ärztin in der Nervenheilanstalt ihren Dienst beginnt, die eher auf alternative Heilungswege wie Gesprächstherapien setzt, wird die Tablettendosis von Alice gesenkt und sie wird aktiv. Zwischen Entzugserscheinungen und dosierter Tabletteneinnahme bringt sie von ihren Mitpatienten in Erfahrung, dass das Pflegepersonal der Nervenheilanstalt eine Art Terrorregime führt, gegen das sie langsam aber sicher mit Hilfe der anderen zu revoltieren beginnt. Ein Teil von ihrer Persönlichkeit, der sich als Grinsekatze aus Alice im Wunderland manifestiert, weiß jedoch, dass das keine gute Idee ist…

Die bedrückenden Zustände in der Nervenheilanstalt, die in der Wahrnehmung der tablettenabhängigen Alice von lauter Charakteren des Wunderlandes bevölkert ist, die jedoch in ihrer psychischen Erkrankung sichtbar bleiben, wurden insbesondere durch die durchweg starken schauspielerischen Leistungen des Ensembles  vermittelt. Unter der bewährten Regie von Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode lief jeder einzelne der Darsteller zu Hochform auf. So schaffte es Johannes Stahlhut als Hutmacher dem Publikum Tränen in die Augen zu treiben, als er seine Kriegstraumata verarbeitet. Caya Sophie Wagner als Herzogin, die ihr neugeborenes Kind ermordet hat und nun einem Kissen als Ersatzkind ihre Muttergefühle zukommen lässt, ließ die Zuschauer zwischen Lachen und Erschauern verharren. Die neugierige und fresssüchtige Köchin Mihriban Sönmez schaffte es fast normal im Patientenkosmos zu wirken, aber eben nur fast. Die immer bekiffte Raupe Jonah Hartmann sorgte für viele dringend nötige Lacher, gab der Figur aber auch tragische Tiefe. Ein gut herausgearbeitetes Gegensatzpaar, das für die unterschiedlichen Therapieansätze einstand, waren die Ärztinnen Tineke Petersohn und Calla Gehring. Angst machte der nicht bedrohlich aussehende, aber mit seinem Schlagstock umso bedrohlicher auftretende Pfleger Herzbube (Pascal Radloff), der nur von der unterkühlt und kontrolliert porträtierten Oberschwester Herzkönigin (Charlyn Mariella Oesterhaus)  unter Kontrolle gehalten werden konnten. Spätestens die Szene, in der sie das mitleiderregend von Antonia Heitmüller gespielte Kaninchen foltern, ließ einem das Blut in den Adern gefrieren. Die willfährigen Lakaien Ulrike Bernauer und Vanessa Hillmer schauen zu diesem Zeitpunkt bewusst weg. Fast in jeder Szene waren Tabea Dohrmann als Grinsekatze und Yasmin Akan als Alice zu sehen und haben damit nicht nur eine beeindruckende Textleistung abgeliefert. Tabea Dohrmanns besondere Leistung war die katzenhafte Darstellung ihrer Figur in ihrem gesamten Auftreten. Yasmin Akan hat den Zuschauer emotional auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen und insbesondere in der starken Schlussszene gezeigt, dass sie den Vergleich mit professionellen Schauspielern nicht scheuen braucht.

 

Unverzichtbar für die Wirkung des Stücks war freilich auch wieder der stimmige Einsatz von Licht- und Tontechnik durch die verlässliche Technik-AG unter der Leitung von Raphael Munk und Christiane Sprick. Nicht zuletzt ermöglicht der Förderverein des Gymnasiums Stolzenau durch seine großzügige finanzielle Unterstützung immer wieder erst die Durchführung solcher Projekte. Es bleibt zu wünschen, dass dieser weiterhin viele Mitglieder hat, um dies zu ermöglichen. Auch für die Vorstandsarbeit werden weiterhin engangierte Helfer gesucht.

Gehen gemeinsam gegen Alice vor: Die Herzkönigin (Charlyn-Mariella Oesterhaus) und der Herzbube (Pascal Radloff)
Gehen gemeinsam gegen Alice vor: Die Herzkönigin (Charlyn-Mariella Oesterhaus) und der Herzbube (Pascal Radloff)

Förderverein unterstützt Musical "Tinas Traum"

Vier erfolgreiche Aufführungen im Forum des Gymnasiums Stolzenau

Tina (Laura Westermann) legt sich zwischen ihren Spielzeugen abends zur Ruhe

Jeder Mensch träumt mehrmals pro Nacht – seien es lustige, abenteuerliche, romantische oder auch Alpträume unser Geist ist immer beschäftigt. Doch was wäre, wenn all diese Träume in einer großen Träumeküche in einem Kessel für uns zubereitet würden – süße Träume genauso wie schlechte?  Von dieser Prämisse geht das Musical „Tinas Traum“ aus der Feder von Gerhard A. Meyer aus, das die Schülerinnen und Schüler der Chorklassen 5b und 6b des Gymnasiums Stolzenau sowie der S4 der Helen-Keller-Schule am Sonntag unter großem Applaus erfolgreich auf die Bühne gebracht haben.

Die Schülerin Tina, mit viel Spielfreude dargestellt von Laura Westermann, leidet seit Wochen unter Alpträumen, hat sie doch in der Schule Probleme in Mathematik, wird von ihren rüpelhaften Mitschülerinnen und Mitschülern regelmäßig angegangen und verprügelt und traut sich nicht ihre ebenfalls zurückhaltende Mitschülerin Lisa (präzise: Maja Olkiewicz) zu fragen, ob sie zumindest Freunde werden wollen. Die Küchenchefin (mit starker Präsenz: Nia Rauschenberger) der Träumeküche sorgt mit ordnender Hand dafür, dass Tina – wie alle anderen Menschen – die richtigen Träume erhält. Als sie aber eines Tages etwas anderes erledigen muss und ihrem Gehilfen Felix (verschmitzt: Sina Bohn) die Leitung der Küche für eine Weile überlässt, bekommt dieser Mitleid mit Tina, vertauscht die Rezepte und schickt ihr einen guten Traumelfen (erfrischend: Abetare Mramori). Dass dies zu einigen Problemen und Verwicklungen führt, dürften Kenner von Goethes Zauberlehrling bereits ahnen, denn hier wie dort hat der Lehrling das Handwerk noch nicht so im Griff wie der Meister. So müssen Tina und ihr Traumelf sich nicht nur in der Schule mit Problemen herumschlagen, sondern werden auch mit fiesen Traummonstern (Maren Jesse, Pia Meyer, Amelie Scherner, Melissa Schmitt, Jennifer Edmonds, Hanna Jordan) und gefährlichen Schlingpflanzen (Anna Maria Kucharz, Tabea Poppe) konfrontiert und müssen einen Weg finden, den Traumelfen zurück in die Träumeküche zu bringen, bevor dieser aufhört zu existieren…

Unter der Regie von Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode liefen die jungen Darstellerinnen und Darsteller zu Höchstform auf und  entführten die Zuschauer glaubhaft in diese fantastische Welt. Unterstützt wurden sie dabei auch vom hervorragenden Chor (Musicalklassen und S4) unter der musikalischen Leitung von Ulrike Groeneveld und Christiane Sprick, der die Lieder mit kräftigem Gesang und unterstützenden Gesten engagiert vortrug. Einige Schülerinnen und Schüler der Musicalklasse 6b, die schauspielerisch auf der Bühne wirkten und sogar mit einer unter der Leitung von Barbara Lehman einstudierten Jongliernummer überzeugten, konnten in ihren Rollen dabei auch in Solopartien glänzen. Die Band (Moritz Hunfeld (Bass) und Sam Känner (Schlagzeug)) unter der Leitung von Mathias Goedecke trug mit ihrem musikalischen Können ihren Teil zum Gelingen der Aufführung bei. Währenddessen hatten Christiane Sprick und die Technik-AG des Gymnasiums alle Hände voll zu tun, um mit Licht- und Tontechnik die richtige Atmosphäre zu schaffen und die Sing- und Sprechstimmen zu verstärken.

Eine solches Musical wäre jedoch nicht realisierbar ohne viele weitere helfende Hände. Hier war die engagierte Mitarbeit einiger Eltern und Schüler im Vorfeld von unschätzbarem Wert: z.B. bei der Gestaltung und Herstellung der Kostüme (Elisabeth Fritsch, Näh-AG unter der Leitung von Sabrina Klußmeyer), beim Schminken und Frisieren (Frau Olkiewicz, Sophia Schönwald, Serivan Bagari und Elisabeth Fritsch) und beim Bau der Kulissen (Barbara Lehmann, Silke Corus, Karin Makowka und die S4 der Helen-Keller-Schule).

Nicht zuletzt  gebührt dem Fördervereinen des Gymnasiums Stolzenau großer Dank, ohne dessen finanzielle Unterstützung wieder einmal ein Projekt dieser Größenordnung nicht realisierbar gewesen wäre. Ohne die Arbeit des Fördervereins könnte so mancher Traum nicht realisiert werden.

 

 

Für das kommende Schuljahr können Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrgangs am Gymnasium Stolzenau bereits zur Teilnahme an der Musicalklasse angemeldet werden.

Förderverein unterstützt erneut Fahrt nach Portland, Oregon des Gymnasiums Stolzenau

Dank der Oregonfahrer 2015

Mit diesem Artikel wollen wir unseren Dank dem Förderverein des Gymnasiums Stolzenau gegenüber ausdrücken. Ohne die finanzielle Unterstützung, die wir durch sie erhalten haben, hätten die Oregonfahrt des Gymnasiums, an der  wir teilnehmen durften,so nicht stattfinden können. Wir haben viele unterschiedliche Eindrücke sammeln können, z.B. waren wir bei diversen sozialen Einrichtungen wie z.B. dem William Temple Haus, einer Organisation, die sich um hilfebedürftige Menschen in Portland kümmert. Aber wir haben auch andere - durchaus auch unterhaltende - Programmpunkte  gehabt, z.B. Minigolf, der Besuch des Oregon Museum of Science and Industry oder auch ein Kinobesuch. Wer näheres über unsere tolle Fahrt wissen möchte, dem sei die Lektüre der Tagesberichte auf der Homepage des Gymnasiums empfohlen.

Wir wollen einfach noch mal "Danke" sagen, dass Sie uns bei der Reise unterstützt haben und dass wir auch dank dieser Unterstützung so viele Möglichkeiten und Begegnungen in haben durften.

 

Johannes Stahlhut und Kevin Drechsler

Gründercamp 2015

Förderverein unterstützt Teilnahme an Veranstaltung zur Firmengründung

Im Rahmen unserer Schülerfirma BöRo wurden wir vom 10.-13.07 nach Köln zum Gründercamp, wo wir alles rund über das selbständige Gründen einer eigenen Firma lernen sollten, eingeladen. Unsere Reise begann am Donnerstag um 09:00 Uhr, wir sind mit dem Zug bis zum Kölner Hauptbahnhof gefahren und von da aus zur Jugendherberge Köln-Deutz gegangen, wo wir uns mit den anderen Teilnehmern das erste Mal trafen. Am ersten Abend bezogen wir unsere Zimmer, hörten einen Eröffnungsvortrag und lernten uns beim Abendessen kennen. Das Programm für Samstag war von 08-23 Uhr organisiert. Nach dem  Frühstück wurden wir mit einem Bus in die Kölner Innenstadt zur Hochschule Fresenius  gefahren. Hier wurden wir in Gruppen aufgeteilt und sollten unsere eigene Geschäftsidee mit dem Business Model Canvas Plan ausarbeiten und ihn am Samstag um 15 Uhr vor einer Jury vorstellen. Das beanspruchte die meiste Zeit. Wobei wir am Abend im Space Solution gegenüber vom Dom die Bekanntschaft mit mehr oder weniger erfolgreichen Gründern machen durften, nebenbei konnten wir über 5 Stunden ein ausgezeichnetes All you can eat Buffet genießen. Am Samstag beendeten wir die Projektarbeit und wurden für den Abend freigestellt, dies nutzen wir um die Stadt zu erkunden. Nach einer letzten Motivationsansprache am Sonntagvormittag reisten wir auch schon wieder ab. Im Zug trafen wir auf Frau Uhr, die uns freundlicherweise mit nach Hause brachte, hierfür noch einmal ein Dankeschön. Ein weiteres, großes Dankeschön geht an unseren Förderverein, deren Mitglieder  uns die ganze Fahrt finanziert haben.          

 

Artur Rode und Nick Melloh (Jhg12)    


DELF-Prüfungen: Der Förderverein unterstützt finanziell die Teilnahme an den Prüfungen

Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts:

Französischlehrerin Manuela Ptak, Lena-Martine Kunze, Felix Zerfass, Silja Rohlfing, Jule Kuschnick, Sarah Könemann, Pia Seifert, Lara Tatge, Kata Meyer, Schulleiter Peter Lampe.

Es fehlt Alea Benninger.

Wieder einmal haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stolzenau an der DELF-Prüfung teilgenommen und in der letzten Woche die vorläufigen Diplome von Schulleiter Peter Lampe ausgehändigt bekommen. Wieder einmal wurden ganz hervorragende Ergebnisse erzielt und wieder einmal hat der Förderverein die Teilnahme an der Prüfung finanziell unterstützt.

 

Das DELF-Diplom wird vom französischen Bildungsministerium vergeben und ist ein international anerkanntes Sprachenzertifikat, das sich positiv bei der späteren Berufswahl auswirken kann. Den Prüflingen werden mit Bestehen der Prüfung Sprachkenntnisse im Französischen auf den jeweiligen Niveaus des europäischen Referenzrahmens für Sprachen bescheinigt.

 

Insgesamt neun Schülerinnen und Schüler aus den damaligen Klassen 8 bis 10 haben sich vor den Sommerferien den Aufgaben der DELF-Prüfung gestellt. Die DELF-Prüfung wurde wie in den vergangenen Jahren wieder in der VHS Nienburg abgelegt. An einem Samstagvormittag haben sie sich in den Kompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion prüfen lassen. An einem anderen Tag schließlich fand noch die mündliche Prüfung mit einer Muttersprachlerin statt, bei der die Kandidaten eindrucksvoll bewiesen haben, dass sie sich in alltäglichen Situationen auf Französisch verständigen können. Die Gymnasiasten können nun stolz sein auf ein Diplom, das ihnen Französischkenntnisse auf den Niveaus A1 bzw. A2 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen bescheinigt. Mehrfach wurden dabei deutlich über 90% der Punkte erzielt.

 

Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgte im Rahmen der DELF-AG unter der Leitung von Französischlehrerin Manuela Ptak. Bei der Vergabe der vorläufigen Bescheinigungen über das DELF-Diplom an die stolzen Gymnasiasten in der letzten Woche hat Schulleiter Peter Lampe das zusätzliche Engagement der Schülerinnen und Schüler im Bereich Fremdsprache gelobt. Auch der Förderverein des Gymnasiums Stolzenau sieht dieses Engagement in der DELF-AG als unterstützenswert an und  gewährt deshalb einen Zuschuss zur kostenpflichtigen Teilnahme an der DELF-Prüfung.

Wenn Wunder geschehen

Förderverein unterstützt Musicalprojekt der Chorklassen 5b und 6b sowie der S3 der Helen-Keller-Schule

Die Bürger von Ninive führen ein egoistisches Leben
Die Bürger von Ninive führen ein egoistisches Leben

Die Geschichte des biblischen Propheten Jona darf in keiner Kinderbibel fehlen, fasziniert die Geschichte des Propheten wider Willen doch schon seit Jahrtausenden Generationen. Doch die Darbietung dieses Klassikers als Musical ist eher ungewöhnlich. Daran haben sich am Sonntag die Schülerinnen und Schüler der Chorklassen 5b und 6b des Gymnasiums Stolzenau sowie der S3 der Helen-Keller-Schule gewagt und gezeigt, wie viel Leben in der alttestamentlichen Geschichte steckt. Die frei erzählte Geschichte aus der Feder von Larissa Zimmermeyer (Text) und Markus Heusser (Musik) wusste in der Interpretation des Ensembles auf ganzer Linie zu überzeugen.

Der biblische Prophet Jona, mit vollem Einsatz gespielt von Finn Lazar, erhält von Gott den Auftrag der damaligen Metropole Ninive und ihren Bewohnern den Untergang anzusagen. Unter der Regentschaft der Königin von Ninive (herablassend hoheitsvoll: Kira Donata Hüneke) hat sich dort eine Kultur des Egoismus und der Bestechlichkeit entwickelt, in der nur noch das Gesetz des Stärkeren und Reicheren zählt und Bedürftige mit Füßen getreten werden. Jona ist alles andere als begeistert von der Aufgabe, die Gott für ihn vorgesehen hat, und lässt sich weder von seiner Frau Ruth (engagiert und eindringlich: Mareike Meyer) noch von seinen Freunden (Lara Bohlens, Lilien Borcherding, Leon Korte, Lara Masurek) überreden. Vielmehr beschließt er zu fliehen, um so dem Willen Gottes zu entgehen. Das Schiff, auf dem er anheuert, gerät jedoch in einen schweren Sturm und Jona muss erkennen, dass er der Grund dafür ist. So ist er bereit sich für die Mannschaft zu opfern. Doch damit endet seine Geschichte nicht, denn er wird von einem Wal verschluckt, der ihn bis an den Strand von Ninive bringt. Und das ist nicht das einzige Wunder, das Jona noch widerfahren soll, bis es zum großen Showdown in Ninive kommt…

Viel Beifall ernteten nicht nur die - dank des herausfordernden und intensiven Trainings durch Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode - überzeugend auftretenden Darstellerinnen und Darsteller, die die Zuschauer auf diese gelungene Zeitreise entführt haben, sondern verdientermaßen auch der Chor (Klasse 5b und S3) unter der musikalischen Leitung von Christiane Sprick und Ulrike Groeneveld, der die teils dreistimmigen Lieder mit kräftigem Gesang und unterstützenden Gesten engagiert vortrug. Hier präsentierte sich eine Reihe von Sängern und Sängerinnen erstmals in kurzen Solopartien. Carolyn Buczek (Flöte), Nils Busche (Saxofon), Barbara Lehmann (Gitarre), Moritz Hunfeld (Bass) und Henner von Stemm (Schlagzeug) trugen mit ihrem musikalischen Können unter der Gesamtleitung von Christiane Sprick ihren Teil zum Gelingen der Aufführung bei. Währenddessen hatten Raphael Munk und die Technik-AG des Gymnasiums alle Hände voll zu tun, um mit Licht- und Tontechnik die richtige Atmosphäre zu schaffen und die Sing- und Sprechstimmen zu verstärken.

Eine solches Musical wäre jedoch nicht realisierbar ohne viele weitere helfende Hände. Hier war die engagierte Mitarbeit einiger Eltern und Schüler im Vorfeld von unschätzbarem Wert: z.B. bei der Gestaltung und Herstellung der Kostüme (Elisabeth Fritsch), beim Schminken und Frisieren (Birte Bernauer, Sophia Schönwald, Michelle Waldhecker, Ilknur Barut und Elisabeth Fritsch) und beim Bau der Kulissen (Barbara Lehmann und die S3 der Helen-Keller-Schule). Auch die Lichtanlage, deren Installation im vorigen Jahr dankenswerterweise durch die Unterstützung des Lions Clubs ermöglicht wurde, konnte in diesem Jahr mit Schwarzlichtstrahlern ergänzt werden, wofür den Fördervereinen beider Schulen Dank gebührt.

Im Mittelpunkt standen aber natürlich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stolzenau und der Helen-Keller-Schule Stolzenau, die dank der bewährten guten Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Helen-Keller-Schule (Barbara Lehmann, Silke Corus und Karin Makowka) und des Gymnasiums Stolzenau (Christiane Sprick, Elisabeth Fritsch, Willem-Alexander Rode und Ulrike Groeneveld) nun schon zum wiederholten Mal ein solches gemeinsames Projekt realisieren konnten. „Wenn Wunder geschehen, kann ich es kaum glauben, das geht über meinen Verstand.“ heißt es in einem Lied des Musicals. Dass es den beiden Schulen immer wieder gelingt, ein solch aufwändiges Projekt zu realisieren, ist weniger ein Wunder als vielmehr das Ergebnis harter Arbeit aller, denn was hier in aufreibenden und anstrengenden Monaten der Arbeit wieder auf die Beine gestellt wurde, kann man jedes Mal „kaum glauben“. Die kooperative Arbeit der Chorklassen mit der Förderschule ist in jedem Sinne vorbildlich und ein großer Gewinn für alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, die so gemeinsam lernen dürfen. Es steht zu hoffen, dass wir auch in den kommenden Jahren solch gelungene Aufführungen erleben und Zeuge sein dürfen, wenn auf der Bühne Wunder geschehen.

Dank gebührt erneut dem Förderverein, der mit seiner großzügigen Spende auch dieses Jahr wieder ein unvergessliches Musicalprojekt ermöglicht hat.


Jona versucht vor seiner Aufgabe zu fliehen
Jona versucht vor seiner Aufgabe zu fliehen
Die Königin von Ninive hält Audienz
Die Königin von Ninive hält Audienz
Schiff Ahoi
Schiff Ahoi

Geschichte erleben in Berlin

Förderverein unterstützt Geschichtsexkursion der Klasse 10e

Vom 12. bis zum 14. Juni 2015 haben wir, die 10e mit unserem Geschichtslehrer Herrn Hetzel, eine Exkursion nach Berlin unternommen, um mehr über die DDR zu lernen. Unter anderem haben wir eine Mauertour mit dem Fahrrad gemacht, das DDR-Museum besucht und an einem dreistündigen Seminar in Hohenschönhausen, dem ehemaligen Stasi-Gefängnis teilgenommen. Dieses hat uns besonders gut gefallen, da wir durch die Zeitzeugin Monika Schneider, die zweieinhalb Jahre wegen angeblicher Republikflucht hier eingesessen hatte, persönliche und emotionale Informationen und Eindrücke bekommen haben.

Zu Beginn bekamen wir eine kurze Einleitung zur DDR und eine Führung durch den Gebäudekomplex, bei dem uns Duschräume, Kellerzellen und Haftzellen in anderen Stockwerken gezeigt wurden. Die Zeitzeugin hat uns erzählt, wie die Tagesabläufe waren und was es z.B. mit den Drähten, die überall durchs Gebäude verlaufen, auf sich hatte. Wenn ein Gefangener Probleme machte, konnte dieser Draht getrennt und so schnell herausgefunden werden, wo genau Verstärkung gebraucht wurde. Des Weiteren hat sie uns erklärt, dass sich die Gefangenen durch Toiletten unterhalten haben und in Büchern besondere Stellen mit dem Fingernagel unterstrichen haben, um nicht erwischt zu werden. Dann wurden uns Verhörräume und eine Gummizelle gezeigt, in welche Gefangene kamen, die den Verstand verloren haben oder aggressiv wurden. Als nächstes wurde uns eine sogenannte „Schleuse“ gezeigt, in der ein alter Transporter stand. Dazu wurde uns erklärt, dass die Gefangenen mit solchen Wagen hergebracht wurden und damit niemand etwas mitbekam, waren dort Beschriftungen wie „Frisch Fisch“ drauf. Damit auch der Gefangene nicht wusste, wo er genau war, wurden vor diesen Transportern aber auch vor Zügen Vorhänge und Gitter angebracht. Am Schluss fand eine Fragerunde statt, aus der wir viele Eindrücke mitnehmen konnten.

Vielen Dank an den Förderverein für die großzügige Unterstützung dieser Exkursion und die Ermöglichung dieser Erfahrung.

Siana Busse


Mauertour
Mauertour
Stasigefängnis Hohenschönhausen
Stasigefängnis Hohenschönhausen

Die Näh-AG sagt Danke

Die Mitglieder der Näh-AG mit ihren neuen Materialien

Die Näh-AG, die es seit Halbjahresbeginn am Gymnasium Stolzenau gibt, freut sich über ihr neues Equipment. Zwar haben einige der Teilnehmer eine eigene Nähmaschine, die sie regelmäßig zur AG mitbringen, aber zum Nähen braucht man eben doch noch einiges mehr - Stecknadeln, Schneiderlineale, Stoffscheren, Stoffstifte, und und und ... Schließlich reicht es leider nicht aus, den Stoff einfach anneinanderzunähen, denn vorher muss erst noch aufgezeichnet, ausgeschnitten, gesteckt und gemessen werden, bevor es überhaupt an die Nähmaschine geht.
Unsere Näherinnen und Näher bedanken sich also ganz herzlich beim Förderverein, durch den all die "Kleinigkeiten" rund ums Nähen angeschafft werden konnten!

L'n'T - Die Nachhilfevermittlung von Schülern für Schüler

Unterstützt vom Förderverein des Gymnasiums Stolzenau

Im September 2012 wurde das Schülerunternehmen "L'n'T - Learn and Teach" am Gymnasium Stolzenau gegründet. Das Unternehmen läuft im Rahmen eines Projektes des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, welches Schülern ermöglicht, ein eigenes Unternehmen zu gründen und so zu erfahren, was es heißt, "sein eigener Boss" zu sein.

L'n'T bietet Schülern, die Nachhilfe benötigen, die Möglichkeit dazu. Gleichzeitig können qualifizierte Schüler auch Nachhilfe erteilen. Daher lautet das Motto des Unternehmens "Nachhilfe von Schülern für Schüler".

Seit Gründung des Unternehmens gelang es, über 1000 Stunden Nachhilfe zu vermitteln.

Stimmen zum Projekt:

"Noch am Nachmittag unserer Anmeldung wurden wir zurückgerufen und seit ein paar Wochen läuft die Nachhilfe für unseren Sohn! Toll!" (K., 05.04.2014, 10:50)

"Hey. Ich gebe seit längerer Zeit Nachhilfe über L'n'T und bin super zufrieden. Immer freundlich und gute pünktliche Bezahlung. Danke!" (Lena, 06.03.14, 17:53)

"Lange nach Nachhilfe in der Nähe gesucht und dank L'n'T endlich gefunden! Danke!" (Finn, 15.01.14, 16:26)

Im Jahr 2014 konnte sich L'n'T für den Landeswettbewerb der besten Juniorunternehmen Niedersachsens qualifizieren und erfolgreich daran teilnehmen. Der Förderverein unterstützte Learn and Teach, indem für einen angenehmen Transfer gesorgt wurde.

Des Weiteren unterstützte der Förderverein L'n'T in einem der wichtigsten Geschäftsfelder: Marketing. Bekanntheit und Reichweite sind von essenzieller Bedeutung für das Unternehmen und konnten durch finanzielle Unterstützung beim Erwerb von Flyern und Plakaten enorm gesteigert werden.

Das gesamte Team von L'n'T dankt dem Förderverein für die Unterstützung und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit.

L'n'T wird auch im Jahr 2015/2016 am Gymnasium Stolzenau fortgesetzt. Da die momentanen Mitglieder des Teams ihre Schullaufbahn am Gymnasium dieses Jahr abschließen, sucht das Unternehmen jederzeit nach Schülern, die motiviert sind und Lust haben, am Projekt mitzuwirken.

Heinrich Kortsch, 15.03.15

 

Weitere Informationen zum Projekt:

www.lnt-nachhilfe.de
www.facebook.com/LnTStolzenau
www.junior-programme.de/de/startseite


"Lehrer" und Schüler

Das Team von L'n'T beim Junior-Landeswettbewerb Hannover 2014


Förderverein unterstützt Schulkinowochen am Gymnasium Stolzenau

Anlässlich der 10. Schulkinowochen wurde am Donnerstag, den 12. Februar 2015, im Forum des Gymnasiums Stolzenau der Film „Die Arier“ von Mo Asumang vor mehr als 200 Schülern des 9. bis 12. Jahrgangs gezeigt.

Das Seminarfach „Filmmusik“ des 12. Jahrgangs hatte unter der Leitung von Christiane Sprick ein passendes Rahmenprogramm vorbereitet. Dieses Programm umfasste eine Umfrage unter den Zuschauern, bei der sie die Frage: „Was ist ein Arier?“ beantworteten. Dieselbe Frage hatte der Kurs einige Wochen vorher auch Passanten, Lehrern und Mitschülern gestellt, deren Antworten als Kurzvideo gezeigt wurden.

Im Anschluss an den Film konnten die Schüler der Regisseurin, Mo Asumang, sowie dem ehemaligen Nationalsozialisten Christoph Sorge, der im Film als Interviewpartner vorkommt, Fragen stellen.

Der Film „Die Arier“ beschäftigt sich mit Rassismus und der Frage „Was sind eigentlich Arier?“. Um eine Antwort auf eben diese Frage zu finden, reist der Zuschauer mit Mo nach Amerika und in den Iran, trifft sich mit dem Ku-Klux-Klan und einem rechten Radiomoderator, spricht mit einer Jüdin, die das Konzentrationslager überlebt hat, und unterhält sich mit Christoph Sorge über seine Zeit in der rechtsextremen Szene und seinen Ausstieg. Bemerkenswert dabei ist, dass Mo Asumangs Vater aus Ghana stammt und sie wegen ihrer dunklen Hautfarbe oft beschimpft wurde. Dies trieb sie unter anderem dazu an, diesen Film zu drehen und sich mit der rechten Szene und dem Begriff „Arier“ auseinander zu setzen.

Es ist interessant zu sehen, wie Rechtsextreme mit andersfarbigen Menschen umgehen, wenn diese sie direkt ansprechen und mit Fragen konfrontieren. Auch die wahre Bedeutung des Begriffes „Arier“ ist anders als man denkt, denn durch Hitler wurde dieser Begriff verfälscht. Die eigentlichen Arier findet man im Iran, mit denen Mo Asumang im Film auch spricht.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Film eine sehr interessante und lehrreiche Dokumentation ist. Vielen Dank an Mo Asumang und Christoph Sorge, dass sie den Weg nach Stolzenau auf sich genommen haben, und an Jörg Witte, der als Verantwortlicher der SchulKinoWochen in Niedersachsen die Veranstaltung im Gymnasium Stolzenau mitorganisiert hat. Und vielen Dank an den Förderverein des Gymnasiums, der das Projekt finanziell unterstützt hat. Es war sicherlich für alle Teilnehmer ein lehrreicher Tag und die Schüler nehmen bestimmt einiges aus dem Film mit.

 

Julia Bleeke, Noreen Barg, J12


Aus dem Ruder gelaufen

Förderverein unterstützt Sketcheabend der Theater AG und des Jugendchors des Gymnasiums Stolzenau. Am Montag, den 09. März 2. Aufführung.

Die Lichter im Forum des Gymnasiums Stolzenau verlöschen und das Publikum schaut gebannt zur Bühne, um sich auf den Sketcheabend einzulassen, den die Theater Ag der Schule in Zusammenarbeit mit dem Jugendchor in fast einjähriger Vorbereitungszeit einstudiert hat. Das ganze Publikum? Nein! Eine ältere Dame (Yasmin Akan) schleicht im Schildkrötentempo noch zu ihrem Logenplatz und scheint alle Zeit der Welt zu haben. Ihre Freundin Cora Auguste (Tineke Petersohn) wartet schon ungeduldig auf ihrem Platz, denn schließlich sind die beiden nicht nur für den Theaterabend hier. Sie haben viel zu bereden. Dies tun sie ausgiebig, nicht nur zwischen den sechs verschiedenen Sketchen, die von der Theatergruppe auf der Bühne präsentiert werden, auch rund um die ergänzenden musikalischen Einlagen des Jugendchors. Damit ecken sie nicht nur beim Jugendchorleiter Raphael Munk an, den sie doch eigentlich ziemlich attraktiv finden, sondern auch beim Enkel (Pascal Radloff) der älteren Dame vom Anfang. Die „Da Capo“-Rufe seiner Oma für ihr „Bärchen“ während eines Sketches findet nämlich auch dieser nicht lustig…

Frei nach dem Motto „Aus dem Ruder gelaufen“ brachte die Theater AG am vergangenen Samstag die Zuschauer herzhaft zum Lachen. Dabei sorgten nicht nur die Einlassungen und Eskapaden der beiden „Zuschauerinnen“ für Amusement, auch die Szenarien, die in sechs verschiedenen Sketchen auf der Bühne geboten wurden, führten zu Erheiterung. Die Schülerinnen und Schüler standen dabei vor einer großen Herausforderung, mussten sie doch alle in schnellem Wechsel in mehrere unterschiedliche Rollen schlüpfen und diese ausfüllen. Eine Aufgabe, die Mihriban Sönmez, Caya Sophie Wagner, Tabea Dohrmann, Carolin Buczek, Birte Bernauer, Johannes Stahlhut, Pascal Radloff, Jonah Hartmann und die ehemalige Schülerin Charlyn Mariella Oesterhaus sowie Tineke Petersohn und Yasmin Akan als „Zuschauerinnen“ bravourös meisterten. In langer und zeitaufwändiger Probenarbeit haben sie es geschafft unter der Regie von Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode jeweils eigenständige Charaktere zu entwickeln und alle Mittel des Humors auszureizen. Unterstützt wurde der positive Eindruck des Abends durch die wunderbaren Auftritte des Jugendchors unter der Leitung von Raphael Munk, Christiane Sprick und Elena Brümmer, die thematisch zu den Sketchen passende Lieder mit viel Witz, Esprit und musikalischer Präzision vorzutragen wussten. Licht und Ton hatte die Technik AG unter der Leitung von Christiane Sprick und Raphael Munk in sicherer Hand.

Entgegen dem Motto sind die Auftritte dieses Teams alles andere als „Aus dem Ruder gelaufen“. Man freut sich schon auf weitere Projekte mit diesen Beteiligten. Möglich wird dies natürlich – neben dem Engagement aller – nur durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins des Gymnasiums Stolzenau, der sich auch dieses Mal wieder als unentbehrlich erwiesen hat, solche Projekte realisieren zu können.

Förderverein unterstützt Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Förderverein unterstützt erneut die Fahrt nach Portland, Oregon

Erlebnisreiche zwei Wochen für 24 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stolzenau

 

In den zwei Wochen, die wir in Portland, Oregon verbringen durften, haben wir eine unvergessliche Zeit erlebt. Wir haben viele interessante Erfahrungen gemacht und jeder nimmt seine persönlichen Erinnerungen an diese Reise mit.

 

Das alles wäre ohne die Unterstützung des Fördervereins des Gymnasiums Stolzenau so nicht möglich gewesen und deswegen wollen wir uns hiermit herzlichst dafür bedanken. Wer mehr über unsere Erlebnisse erfahren und Einblicke in unsere Reise gewinnen möchte, dem seien die Tagesberichte (mit Fotoimpressionen) von unserer Fahrt auf der Homepage des Gymnasiums Stolzenau wärmstens empfohlen!

 

Erste Kicker WM am Gymnasium Stolzenau

Förderverein unterstützt Austragung

 

Am Freitag den 25.07.2014 fand zum Ende des Schuljahres 2013/2014 ein Tischfussball-Turnier in Form einer Kicker-WM am Gymnasium Stolzenau statt. Es kämpften insgesamt 12 Doppelteams aus den Jahrgängen 5 bis 11 um den Weltmeistertitel, bzw. die vom Förderverein Gymnasium Stolzenau e.V. finanzierten Weltmeisterpokale und das von den Teilnehmern bezahlte Antrittsgeld.

 

Nachdem jedem Team ein Teilnehmerland der diesjährigen Fussball-WM zugelost wurde, begann die Gruppenphase des Turniers in drei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Die Gruppenspiele gingen bis sechs Tore. Bereits in der Vorrunde kam es dann zu einer großen Überraschung - der frisch gebackene Fussball-Weltmeister Deutschland schied in der schweren Gruppe mit Griechenland, der Schweiz und der Niederlande aus.

 

Nach der teilweise stark umkämpften Gruppenphase, ging es mit dem Viertelfinale mit jeweils zwei Gewinnsätzen bis sechs Tore weiter. Hier bot Australien (Melina Fischer (Klasse 7a) und Lotta Hogrefe (Klasse 7c)) dem späteren Turniersieger Iran den größten Kampf und unterlag nur sehr knapp mit 6:5, 3:6 und 5:6. Es hatte das letzte Tor entschieden.

 

Auch im Halbfinale benötigte der Turniersieger Iran drei Sätze (6:4, 4:6, 6:3), um gegen die starken Argentinier, bzw. den späteren Turnierdritten (Marc Glund und Arne Strohmeier (beide Jahrgang 11)), zu gewinnen.

 

Im Spiel um Platz drei setzte sich dann Argentinien gegen Costa Rica (Nico Just (Klasse 9c) und Jonas Trgovec (Klasse 9d)) mit zwei knappen Sätzen (6:4 und 6:5) durch.

 

Das ersehnte und von vielen Zuschauern beobachtete Finale bestritt dann der Iran (Lukas Brucher (Jahrgang 11) und Niklas Boch (einziger Teilnehmer von der BBS-Nienburg)) gegen das leicht favorisierte Team der Kicker AG des Gymnasiums Stolzenau (Pia Seifert und Sarah Könemann (beide Klasse 8c)), das für Chile antrat. Chile hatte sich nach einem zweiten Platz in seiner Gruppe hinter Argentinien, souverän gegen Griechenland (6:1 und 6:1) und Costa Rica (6:2 und 6:4) in der Finalrunde durchgesetzt. Im Finale kamen die Favoriten allerdings nicht richtig ins Spiel und verloren dann in zwei Sätzen (5:6 und 3:6) gegen den verdienten Turniersieger Iran, der sich den Titel des Kicker-Weltmeisters nicht mehr nehmen ließ.

 

Damit ging die erste Kicker WM nach mehr als zwei Stunden hart umkämpften, aber immer sehr freundschaftlich und fair geprägten Partien zu Ende und die Sieger des Irans (im Deutschlandtrikot !!!) konnten die vom Förderverein Gymnasium Stolzenau e.V. finanzierten Weltmeisterpokale in Empfang nehmen.

 

Die KickerAG bedankt sich beim Förderverein Gymnasium Stolzenau e.V.  für die Finanzierung der beiden Weltmeister-Pokale und freut sich bereits auf die kommenden EM- oder WM-Turniere.

 

Bis dahin "Ein gutes Spiel"!

 

Eure KickerAG

 

WM-Teilnehmer
WM-Teilnehmer
Sie kämpften alle um den Pokal
Sie kämpften alle um den Pokal

Romeo and Juliet unter freiem Himmel

Förderverein unterstützt Shakespeare-Open-Air-Theaterbesuch der Englisch Schwerpuktkurse des Gymnasiums Stolzenau

Am Donnerstag, den 12.06.2014, besuchten 36 Schülerinnen und Schüler aus den Englisch-Schwerpunktkursen des Gymnasiums Stolzenau die diesjährige Castle-Tour Aufführung in Bückeburg. Zu Gast war dort wie jedes Jahr die American Drama Group, die diesmal Shakespeares Romeo and Juliet aufführte. Mit dem Bus ging es direkt nach der Schule von Stolzenau aus nach Bückeburg, wo wir vor der großartigen Aufführung unter freiem Himmel im Schlosshof (und glücklicherweise bei bestem Wetter) noch ein schnelles Eis genießen konnten. Abends wurden die Schüler wieder per Bus zurück nach Stolzenau gebracht. Vielen herzlichen Dank an den Förderverein, der die Kosten für unseren Bus übernommen hat - ohne diese Unterstützung hätte die Fahrt sicher nicht stattfinden können!

Am Sonntag, den 06.07. erzitterte der Olymp

Förderverein unterstützt das Musical "Götterolympiade" der Chorklassen des Gymnasiums Stolzenau und der SIII der Helen-Keller-Schule

Hermes hat alles im Blick
Hermes hat alles im Blick

 

Drei neugierige Forscher entdecken auf dem Olymp einen Thron. Davon inspiriert lässt einer der drei Wissenschaftler für die anderen die Götterwelt um Zeus und Hera lebendig werden. Er erzählt, wie die beiden Göttereltern dereinst, genervt von den ständigen Zankereien ihrer Kinder Ares, Aphrodite, Athene, Dionysos und Apoll einen Wettbewerb zwischen diesen initiierten. Jeder durfte für einen Tag die Geschicke der Menschen lenken, Götterbote Hermes wurde beauftragt zu überwachen, was auf der Erde vor sich geht. Doch schon bald zeigte sich, dass es nicht die beste Idee war, dem Kriegsgott Ares, der Göttin der Schönheit Aphrodite, der Göttin der Weisheit Athene, dem Gott des Weines Dionysos und dem Gott der Künste Apoll das Schicksal der Menschen allein anzuvertrauen…

 

Am Sonntag, den 06.07. sowie in Schüleraufführungen an den drei darauffolgenden Tagen wurde die griechische Götterwelt im Forum des Gymnasiums Stolzenau lebendig. Die Akteure aus der Chorklasse 6b des Gymnasiums Stolzenau und der S III der Helen-Keller-Schule sowie die Chorsänger der 5b haben ein halbes Jahr lang intensiv die Solo- und Chorstücke für die vier großen Auftritte unter der Leitung von Ulrike Groeneveld und Christiane Sprick einstudiert. Zusätzlich probten die Bühnendarsteller unter der Anleitung von Elisabeth Fritsch und Willem-Alexander Rode fleißig die darstellerische Umsetzung des Stückes und produzierten kleine Filme, die das Geschehen auf der Erde sichtbar machten. Damit nicht genug hatte auch die Band unter der Leitung von Mathias Goedecke sowie die Technik-AG unter der Leitung von Jörn Walting alle Hände voll zu tun, die Götterolympiade zu einem akustischen und optischen Erlebnis zu machen, das nicht zuletzt durch das beeindruckende Bühnenbild, das durch Schüler der S III, angeleitet von Katharina Schliffke-Berg, Silke Corus und Karin Makowka, entstand, ergänzt wurde. Die vom Lions Club Stolzenau dem Förderverein des Gymnasiums Stolzenau neu gestiftete Lichtanlage im Forum kam bei dieser Inszenierung zum ersten Mal zum Einsatz und erwies sich als große Bereicherung.

 

„Und wer ist jetzt der Beste?“, fragt Hermes am Schluss des Stückes die Göttereltern. Zeus belehrt ihn: „Alleine hat es keiner geschafft. Aber ihr alle zusammen habt die Olympiade gewonnen.“ Diese Erkenntnis spiegelt sich auch in der Entstehung des Musicals: Alle Beteiligten haben ihr Bestes gegeben, um eine denkwürdige Aufführung auf die Bühne zu bringen. Dank des reibungslosen Zusammenspiels der vielen Mitwirkenden und der gelungenen Zusammenführung ihrer Talente konnten alle am Ende sagen: Der Aufwand hat sich gelohnt. Dies ist nicht zuletzt dem Förderverein zu verdanken, der nicht nur die Kosten der Installation der Lichtanlage übernahm, sondern auch die Musicalproduktion mit einer Spende für Plakatdruck, Kostüme, Maske und Requisiten unterstützte.

 

Zeus und Hera sind ein starkes Team
Zeus und Hera sind ein starkes Team

Förderverein unterstützt den Mitratekrimi "Jetzt oder Nie" der Theater AG, des Chors und der Musikprofilklasse 9a des Gymasiums Stolzenau

Aufführungen am 23. und 25. Februar 2014

Nach einem halben Jahr intensiver Probenarbeit rückt die Premiere der Kriminalkomödie "Jetzt oder nie" der Theater AG näher.

Im Februar heißt es: Willkommen in der vornehmen Weser-Seniorenresidenz zu Stolzenau. Hier leben nur gut betuchte, ältere Herrschaften, die sich den Luxus im dritten Lebensabschnitt etwas kosten lassen. Dafür wird allerdings auch einiges geboten! Die Leiterin der Residenz, die geschäftstüchtige Senta Gierling, ist ständig bemüht, den zahlungskräftigen Bewohnern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. So plant sie an einem Adventssonntag zur Kurzweil ein Tanzfest. Leider gibt es ungeahnte Schwierigkeiten!
Der zufällig anwesende Privatdetektiv Bruno Kowalsky tappt planlos durch den Tatort und ist dringend auf Ihre Mithilfe angewiesen!

Die Premiere des vom Förderverein großzügig unterstützten Mitratekrimis, der musikalisch von der Musikprofilklasse 9a und dem Chor begleitet wird, findet am Sonntag, den 23.02.2014 um 17 Uhr im Forum statt. Am Dienstag, den 25.02. um 19.30 Uhr gibt es eine weitere Chance, dem Stück beizuwohnen.
Am Mittwoch, den 26.02. ist zudem noch eine (nicht öffentliche)Schüleraufführung geplant.

Dem Förderverein sind alle Beteiligten zu großem Dank verpflichtet. Textbücher, Werbemittel, Kostüme, Schminke und Requisiten konnten durch die Unterstützung angeschafft werden.

Förderverein unterstützt das Musical der Chorklassen 5b / 6b des Gymnasiums Stolzenau und der S III der Förderschule

Erfolgreiche Aufführungen des Musicals "Jakob" im Gymnasium

Aus dem Musical "Jakob"
Aus dem Musical "Jakob"

Die Geschichte des biblischen Jakob ist uralt, aber alles andere als veraltet. Das haben am Sonntag die Schülerinnen und Schüler der Chorklassen 5b und 6b des Gymnasiums Stolzenau sowie der S3 der Helen-Keller-Schule bewiesen. Sie wussten mit der Musical-Version der im 1. Buch Mose erzählten Geschichte aus der Feder von Markus Hottiger (Text) und Markus Heusser (Musik) auf ganzer Linie zu überzeugen.

Der biblische Patriarch Jakob, mit vollem Einsatz gespielt von Robin Tommek, leidet von Beginn seines Lebens darunter, seinem Zwillingsbruder Esau (engagiert und eindringlich: Jonah Hartmann) in allem nachzustehen. Trickreich erschleicht er sich von diesem das begehrte Erstgeburtsrecht, was zum ernsthaften Bruch zwischen den Brüdern führt, sodass Jakob fliehen muss. Er baut sich ein neues Leben in der Fremde auf, muss aber so manchen Umweg gehen, bis er mit der von ihm begehrten Rahel (bezaubernd: Nermin Al-Aoua) zusammenkommt. Auch wenn sich immer wieder zeigt, dass Jakob – trotz all seiner Fehler und Rückschläge – unter Gottes besonderem Segen steht, gilt es noch den lange schwelenden Konflikt mit Esau zu beseitigen. Der Weg dahin gestaltet sich schwieriger als zuvor angenommen…

Viel Beifall ernteten die von Herrn Rode trainierten, überzeugend auftretenden Darstellerinnen und Darsteller. Verdientermaßen galt dieser auch dem Chor (Klasse 5b und S3), der mit zum Teil dreistimmigen Liedern das Publikum beeindruckte.

Auch die Mitglieder der Band, Mathias Goedeke (Stimmbildner des Chores) am Keyboard, Annabell Rindfleisch (Flöte), Annika Menze (Saxofon), Robin Krauß (Bass) und Morten Harmening (Schlagzeug) trugen mit ihrem musikalischen Können unter der Gesamtleitung von Frau Sprick ihren Teil zum Gelingen der Aufführung bei. Währenddessen hatten Herr Munk und die Technik-AG des Gymnasiums alle Hände voll zu tun, um mit Licht- und Tontechnik die richtige Atmosphäre zu schaffen und die Sing- und Sprechstimmen zu verstärken.

Eine solches Musical wäre jedoch nicht realisierbar ohne die Sponsoren, u.a. den Förderverein des Gymnasiums Stolzenau und viele weitere helfende Hände. Dem Förderverein sei an dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank von den beteiligten Lehrkräften der Helen-Keller-Schule (Katharina Schliffke-Berg, Silke Corus und Ingrid Wall) und des Gymnasiums Stolzenau (Ulrike Groeneveld, Willem-Alexander Rode und Christiane Sprick) für die Ermöglichung des Musicals ausgesprochen.

Alle Beteiligten dieses Projektes stehen zu dem Kooperationsbund der Chorklassen mit der Förderschule, die nun schon zum wiederholten Male hervorrgend klappt, und es steht zu hoffen, dass wir auch in den kommenden Jahren die Früchte dieser Zusammenarbeit werden genießen dürfen. –

Für das kommende Schuljahr können Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrgangs am Gymnasium Stolzenau noch zur Teilnahme an der Chorklasse angemeldet werden.

Auch ein stimmungsvoller Kerzentanz gehörte zum Musical
Auch ein stimmungsvoller Kerzentanz gehörte zum Musical
Der Förderverein des Gymnasiums Stolzenau förderte auch dieses Jahr das Musical der Chorklassen
Der Förderverein des Gymnasiums Stolzenau förderte auch dieses Jahr das Musical der Chorklassen

Förderverein sorgt für Mannschafts-T-Shirts für Auftritt beim Tigerenten Club

Die Schülergruppe im Studio
Die Schülergruppe im Studio

Ausführlicher Bericht unter "Aktuelle Projekte".

 

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